Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 10 | 4 | 71.43% / 28.57% | 14 |
| Begonnene Studien | 16 | 5 | 76.19% / 23.81% | 21 |
| Ordentliche Studierende | 42 | 61 | 40.78% / 59.22% | 103 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 5 | 8 | 38.46% / 61.54% | 13 |
| Begonnene Studien | 19 | 25 | 43.18% / 56.82% | 44 |
| Ordentliche Studierende | 86 | 109 | 44.1% / 55.9% | 195 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung
Information
Gegenstand des Studiums ist das Erlernen der statistischen Methodik und ihrer Anwendungen. Es dient der Vorbereitung auf das weiterführende Masterstudium der Statistik, soll aber auch den Zugang zu anderen Masterstudien, insbesondere im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, ermöglichen. Darüber hinaus sollen die Absolventinnen und Absolventen für eine einschlägige Berufstätigkeit ausgebildet werden.
Der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten Rechnung tragend, hat das Bachelorstudium
der Statistik eine Reihe von Grundkompetenzen zu vermitteln, die es den Absolventinnen
und Absolventen ermöglichen, sich rasch und ohne größere Probleme in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich einzuarbeiten. Zu diesen Kompetenzen gehören in erster Linie:
- Grundlagenwissen: Das bedeutet insbesondere solide Kenntnisse über die mathematischen Grundlagen der Statistik. Diese Kenntnisse werden durch einschlägige Vorlesungen und Übungen vermittelt.
- Methodenwissen: Das bedeutet Vertrautheit mit den wichtigsten Modellen und Methoden der angewandten Statistik. Der Vermittlung dieser Kenntnisse dient eine Reihe anwendungsorientierter Lehrveranstaltungen.
- Interdisziplinarität: Statistikerinnen und Statistiker müssen die Fähigkeit besitzen, mit Fachleuten anderer Tätigkeitsbereiche zusammenzuarbeiten. Zu diesem Zweck enthält das Bachelorstudium der Statistik einen großen Block an freien Lehrveranstaltungen. In diesem können Lehrveranstaltungen insbesondere auch aus allen Anwendungsgebieten der Statistik absolviert werden. Besonderes Augenmerk soll dabei der Informatikausbildung gewidmet sein, sind doch moderne Statistikerinnen und Statistiker zwar keine Informatikerinnen oder Informatiker, müssen sich aber dennoch der Hilfsmittel der Informatik sicher und mit Leichtigkeit zu bedienen wissen.
- Innovationsfähigkeit: Es soll die Bereitschaft und die Fähigkeit entwickelt werden, sich selbstständig weiterzubilden und neue Entwicklungen zu verfolgen. Diese Fähigkeiten sollen vor allem in Seminaren und Praktika sowie im Rahmen der Bachelorarbeit erworben werden.
- Soziale Kompetenz: Die Fähigkeit zur Teamarbeit, Gewandtheit im Gewinnen von Informationen, Kontaktfreudigkeit, etc. soll nach Möglichkeit gefördert werden. Seminare, Praktika und häufiges Üben von selbstständigen Präsentationen sollen diese Fähigkeiten entwickeln helfen.
- Internationalität: Die Beherrschung der englischen Fachsprache soll durch Verwendung von englischen Lehrveranstaltungsunterlagen und englischer Fachliteratur gefördert werden.
Berufsfeld
Überall dort, wo in größerem Umfang Daten erhoben, systematisch verwaltet, ausgewertet und dargestellt werden, bieten sich Berufsmöglichkeiten für Statistikerinnen und Statistiker. Die wichtigsten Bereiche, in denen Statistikerinnen und Statistiker Beschäftigung finden, sind:
Statistische Ämter; Banken und Versicherungen, Medizin – Biologie – Pharmazie; Fertigungsindustrie (Qualitätssicherung, Zuverlässigkeitskontrolle); Markt- und Meinungsforschung; Forschungsinstitutionen (in Bereichen wie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,Umweltwissenschaften, Klimaforschung, etc.).
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