Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 14 | 7 | 66.67% / 33.33% | 21 |
| Begonnene Studien | 22 | 9 | 70.97% / 29.03% | 31 |
| Ordentliche Studierende | 22 | 11 | 66.67% / 33.33% | 33 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 14 | 6 | 70% / 30% | 20 |
| Begonnene Studien | 19 | 9 | 67.86% / 32.14% | 28 |
| Ordentliche Studierende | 36 | 19 | 65.45% / 34.55% | 55 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung
Die Zusatzprüfung aus Latein ist bis zur vollständigen Ablegung des
Bachelorstudiums, bei Diplomstudien vor vollständiger Ablegung der
ersten Diplomprüfung, nachzuweisen, wenn dieses Fach nicht an einer
höheren Schule im Ausmaß von mindestens 10 Wochenstunden erfolgreich
absolviert wurde.
Information
Der Forschungsbereich Archäologien umfasst den Zeitraum vom Auftreten des Menschen vor ca. vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart. Teilgebiete sind daher Jägerische Archäologie (Paläolithikum und Mesolithikum), ältere Urgeschichte (Neolithikum), Metallzeiten (Bronze- und Eisenzeit), Vorderasiatische Archäologie, Klassische Archäologie von der Minoischen Kultur bis zur Spätantike, Provinzialrömische Archäologie, Frühgeschichte, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Neben den praxisbezogenen Bereichen – der Vorbereitung, Prospektion, Organisation, Leitung und Durchführung von archäologischen Ausgrabungen und Forschungsprojekten, der eigenständigen Bearbeitung archäologischer Fundkomplexe, der Erstellung von wissenschaftlichen Manuskripten sowie von Vorlagen für Öffentlichkeitsarbeiten – sind auch die theoretischen Grundlagen einer idiographischen Wissenschaftsdisziplin sowie die speziell für die Auswertung archäologischer Funde notwendigen interdisziplinären wie z.B. naturwissenschaftlichen Methoden anzubieten. Die Voraussetzungen für die Anwendung moderner elektronischer Datenerfassung und Analyseverfahren werden jeweils dem aktuellen Forschungsstand entsprechend angeboten. Archäologie ist primär ein „Objektfach“. Voraussetzung ist daher ein gutes visuelles Gedächtnis.
Qualifikationsprofil
Neben den praxisbezogenen Bereichen, der Vorbereitung, Prospektion, Organisation, Leitung und Durchführung von archäologischen Ausgrabungen und Forschungsprojekten, der eigenständigen Bearbeitung archäologischer Fundkomplexe, der Erstellung von wissenschaftlichen Manuskripten sowie von Vorlagen für Öffentlichkeitsarbeiten sind auch die theoretischen Grundlagen einer idiografischen Wissenschaftsdisziplin sowie die speziell für die Auswertung archäologischer Funde notwendigen interdisziplinären wie z. B. naturwissenschaftlichen Methoden anzubieten. Die Voraussetzungen für die Anwendung moderner elektronischer Datenerfassung und Analyseverfahren werden jeweils dem aktuellen Forschungsstand entsprechend angeboten.
Neben dem Erwerb grundlegender Kenntnisse in den eigentlichen Aufgabenbereichen der Archäologie bietet das Studium Einblicke in den aktuellen Wissenschaftsbetrieb, sodass auch Tä- tigkeitsfelder in Kultur- und Wissenschaftsabteilungen verschiedenster Medien (z. B. elektronische Medien, Zeitungen, Verlage, Behörden) eröffnet werden. Nicht zuletzt fördert das Studium Archäologien im Rahmen universalhistorischer Betrachtung das Verständnis für gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturpolitische Prozesse.
In der Ausbildung werden Bildung und Kenntnisse vermittelt, die für archäologische und altertumswissenschaftliche Berufe Voraussetzung sind und den Studierenden ein erweitertes Berufsfeld erschließen.
Berufsfeld
Absolventinnen und Absolventen des Studiums qualifizieren sich in Bereichen der Geistes-, Kultur- und Geschichtswissenschaften durch Fremdsprachenkenntnisse und Zusatzqualifikationen wie museumsdidaktische und publizistische Kompetenzen, Fertigkeiten auf dem Gebiet der audiovisuellen und elektronischen Medien, der zeichnerischen sowie geländetechnischen Aufnahme, der Denkmalpflege und der Restaurierung von Antiken sowie ihrer Einsatzmöglichkeit im Kulturmanagement, Kulturtourismus und im Verlagswesen.
Das Bachelorstudium dient der wissenschaftlichen (Aus-)Bildung und Berufsvorbereitung auf den beschriebenen Gebieten sowie der Vorbereitung auf das Masterstudium Archäologien bzw. auf andere geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Masterstudien.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Tirol
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