Einstieg
Fachlich passendes abgeschlossenses Bachelorstudium
Information
Das Masterstudium Verhaltensphysiologie ist nach dem mehrstufigen Modell des Bologna- Prozesses strukturiert, umfasst 4 Semester mit insgesamt 120 ECTS-Anrechnungspunkten und vermittelt aufbauend auf einem Bachelorstudium im Umfang von zumindest 180 ECTSAnrechnungspunkten (ECTS-AP) mit geeigneter fachlicher Ausrichtung gem. § 64 Abs. 5 UG 2002 auf (zum Beispiel auf dem Bachelorstudium Biologie) fundierte theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten in Verhaltensphysiologie.
Das Studium orientiert sich in seinen Schwerpunkten an den allgemeinen und multidisziplinären Anforderungen wissenschaftlicher Forschung in den verschiedenen Disziplinen der Tier- und Verhaltensphysiologie und bereitet für Tätigkeiten in biologischer Forschung und Entwicklung, sowie in angewandten Bereichen vor. Besonderes Augenmerk wird dabei neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen auch auf die Vermittlung sozialer, medialer und internationaler Kompetenzen gelegt. Um einen Gesamtumfang der aufbauenden Studien von 300 ECTS- Anrechnungspunkte zu erreichen, ist die Zuordnung ein und derselben Lehrveranstaltung sowohl im zur Zulassung berechtigenden Bachelorstudium als auch im gegenständlichen Masterstudium ausgeschlossen.
Qualifikationsprofil
Im Masterstudium Verhaltensphysiologie wird über die anwendungsorientierte und praxisgeleitete, fachübergreifende und multidisziplinäre Ausbildung in dem Bachelorstudium Biologie hinaus eine forschungsbezogene Vertiefung und Spezialisierung in dem Fach Verhaltensphysiologie geboten. Dabei wird besonderer Wert auf die enge Verknüpfung von Fragestellungen gelegt, die sich mit den Mechanismen des Verhaltens sowie mit seiner ultimaten Funktion beschäftigen. Das Curriculum beinhaltet Pflicht- und Wahlfächer, die breite Bereiche der Verhaltensphysiologie und angrenzender Gebiete abdecken. Durch den modularen Aufbau des Studiums werden theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten eng miteinander verknüpft. Diese Lehrveranstaltungen setzen die Studierenden in die Lage, tierisches Verhalten kausal zu analysieren, es funktionell zu bewerten, und seine Wechselwirkungen mit der Umwelt zu erkennen. Im Rahmen des Masterstudiums werden folgende Kompetenzen vermittelt:
· Weiterführendes theoretisches Wissen und Beherrschung grundlegender Arbeits- und Analysetechniken in allen wichtigen Disziplinen der Verhaltensphysiologie.
· Weiterführende Kenntnisse zu den neuronalen und physiologischen Mechanismen des Verhaltens, zum Sozialverhalten und seiner Abhängigkeit von Umweltvariablen, sowie zu verhaltensrelevanten Aspekten in Tierzucht und Tierhaltung.
· Anwendung relevanter statistischer Verfahren zur Analyse von Verhalten.
· Wahrnehmung von gesellschaftlichen Problemen, z. B. im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischem Verhalten, sowie Diskursfähigkeit mit anderen Wissenschaftsdisziplinen.
· Erkennung und Behandlung von gesellschaftlichen, ethischen und legistischen Problemen bei der Haltung von Zoo, Nutz- und Labortieren.
· Naturwissenschaftliche Denkweisen und deren Anwendung
· Fähigkeit erworbenes Wissen universell und interdisziplinär anzuwenden
· Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz
· Mündliche und schriftliche Kommunikationskompetenz, Kompetenz der Erstellung von Stipendien- und Projektanträgen, Kompetenz der Verfassung wissenschaftlicher Arbeiten
· Benutzung von Datenbanken, Fachliteratur und moderner Informationstechnologie
· Bewusstsein für die möglichen ethischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen des Fachgebietes
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Steiermark
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