Einstieg
Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium Transkulturelle Fachkommunikation ist die Absolvierung eines kommunikationsorientierten Bachelorstudiums (wie Transkulturelle Kommunikation, Linguistik, philologische Studien) oder eines naturwissenschaftlichtechnischen, medizinischen, wirtschaftlichen, informatischen oder juristischen Bachelorstudiums an der Karl-Franzens-Universität oder gemäß § 64 Abs. 5 UG 2002 der Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung.
Der Nachweis der allgemeinen Universitätsreife gilt durch den Nachweis dieser Zulassungsvoraussetzung jedenfalls als erbracht. Die Feststellung der Gleichwertigkeit von in- und ausländischen Studien und die Zulassung erfolgen durch das Rektorat (§ 60 Abs. 1 UG 2002).
Für die Zulassung zum Studium ist gem. § 63 Abs. 1 Z 3 und Abs. 10 UG 2002 die Kenntnis
der deutschen Sprache Voraussetzung.
Es wird davon ausgegangen, dass Studierende in den gewählten Fremdsprachen Kenntnisse auf Niveau C1 erworben haben. Der Nachweis der notwendigen sprachlichen Vorkenntnisse erfolgt gem. § 54 Abs. 7 UG 2002 durch Prüfungen im Rahmen des Moduls C (s. auch Prüfungsordnung § 10 Abs. 12). Eine genaue Beschreibung der Kompetenzniveaus findet sich im Anhang 4. Personen, deren Mutter- oder Bildungssprache nicht Deutsch ist, haben jedenfalls Deutsch als Fremdsprache 1 zu wählen; in diesem Fall ist die Fremdsprache 1 in Gegenüberstellung zum Englischen zu studieren.
Qualifikationsprofil
Das Masterstudium Transkulturelle Fachkommunikation qualifiziert zur funktions- und adressatengerechten strukturellen, sprachlichen und softwaretechnischen Aufbereitung von
Informationen in zwei Sprachen, von denen eine Deutsch oder Englisch sein muss. Hierzu zählen insbesondere die Übersetzung von (Fach-)Texten, die Adaptation von Informationen an andere Informationsziele (z. B. Nutzung anstatt Wissen über Funktionsweise) sowie für andere Medien, die Popularisierung sowie die Kondensation. Das Masterstudium befähigt damit zu einer Tätigkeit im Bereich der Interkulturellen Technischen Redaktion, des Fachübersetzens, des Wissenschaftsjournalismus sowie des Terminologie-, Wissens- und Asset-Managements in der Wirtschaft, aber auch zur Forschung in diesen Bereichen. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen kommunikationsorientierter Bachelor- und Diplomstudien (wie Transkulturelle Kommunikation, Linguistik, philologische Studien) sowie an Absolventinnen und Absolventen naturwissenschaftlich-technischer, medizinischer, wirtschaftlicher, informatischer und juristischer Bachelor- und Diplomstudien mit hervorragenden Kenntnissen im Deutschen oder Englischen (Stufe C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) sowie Kenntnissen auf dem Niveau der Stufe C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen in mindestens einer weiteren der folgenden am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft gelehrten Sprachen (im Folgenden Fremdsprache 1 genannt):
Arabisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch,
Slowenisch, Spanisch, Türkisch, Ungarisch. Gute Englischkenntnisse werden in jedem Falle
empfohlen.
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Steiermark
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