Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 0 | 1 | 0% / 100% | 1 |
| Begonnene Studien | 1 | 1 | 50% / 50% | 2 |
| Ordentliche Studierende | 1 | 1 | 50% / 50% | 2 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Für eine Spezialisierung im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention (Modul 6b) ist die positive Absolvierung des Moduls 14 (Gesundheitsförderung und Prävention) des Bachelorstudiums Sport- und Bewegungswissenschaften Voraussetzung.
Information
Das Masterstudium Sport- und Bewegungswissenschaften vermittelt den Studierenden über ein Bachelorstudium hinausgehende theoretisch und praktisch fundierte Kompetenzen zur Konzeption und Betreuung sportmotorischer Aktivitäten. Insbesondere werden spezifische Kenntnisse in den Bereichen „Gesundheit und Prävention“, „Erlebnis und Freizeit“ sowie „Leistung und Training“ vermittelt. Es ist eine wissenschaftliche Berufsvorbildung, sowohl als Grundlage eines Berufes im Bereich Sport und Bewegung, als auch Ausgangspunkt einer wissenschaftlichen Laufbahn als SportwissenschafterIn.
Aufbau
Das Masterstudium Sport- und Bewegungswissenschaften dauert vier Semester und umfasst gem. § 54 Abs. 3 UG 2002 einen Arbeitsaufwand von mindestens 120 ECTSAnrechnungspunkten.
Qualifikationsprofil
Das Masterstudium vermittelt den AbsolventInnen
- die Fähigkeit, sportwissenschaftliches Wissen selbstständig zur Lösung von fachspezifischen Problemen einzusetzen
- Sicherheit im Umgang mit sportwissenschaftlicher Fachliteratur auf jedem Niveau
- die Fähigkeit zur effizienten Kommunikation mit Fachleuten sowohl des eigenen Faches als auch in Anwendungsgebieten der Sport- und Bewegungswissenschaften
- spezifische Kompetenzen zur Gesundheitsförderung sowie im Bereich Prävention und Rehabilitation
- Fähigkeit zur Anwendung der vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten in berufsspezifischen Situationen, vor allem in den Bereichen „Gesundheit und Prävention“, „Erlebnis und Freizeit“ sowie „Leistung und Training“
- die Fähigkeit sich selbstständig weiterzubilden
- Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten
Berufsfeld
Das Masterstudium zielt auf den Erwerb vertiefter sportwissenschaftlicher, bewegungswissenschaft-licher, sportpädagogischer, sportdidaktischer, sportmedizinischer, sportorganisatorischer und trainingsspezifischer Kenntnisse und Kompetenzen, die zu Tätigkeiten in vielfältigen bewegungs- und sportbezogenen Berufsfeldern qualifizieren:
Absolventinnen und Absolventen beherrschen einschlägige Forschungsmethoden sportwissenschaft-licher Disziplinen auf internationalem Stand der Forschung und sind befähigt, auf der Basis reflektierter Wissenschaftsstandards und pädagogischer Gesichtspunkte Projekte für unterschiedliche Bereiche, insbesondere die des Gesundheits-, Erlebnis-, Freizeit-, und Leistungssports zu konzipieren, zu planen, zu organisieren, durchzuführen und zu evaluieren.
Dies betrifft wissenschaftlich fundierte Bewegungs- und Sportprogramme:
a.) im Bereich Gesundheitsförderung sowie primärer und sekundärer Prävention sowohl auf Verhaltensebene, auf Verhältnisebene wie auch in Settings. AbsolventInnen sind ExpertInnen in der Förderung physischer, psychischer und sozialer Gesundheitsressourcen durch Bewegung und Sport. Arbeiten im Rahmen von Health Promotion, Rekreation, Prävention wie auch Rehabilitation (unter ärztlicher Kontrolle) gehören zum möglichen Aufgabenfeld. Beispielhafte Themen- subsummierbar unter den Überbegriffen „Fitness“ und „Wellness“ - wären „Herz- Kreislaufsystem“, „Funktionsanalysen von Haltung und Bewegung“, „Gewichtsregulation“, „Fitness-Check“, „Entspannung“, „Stressreduktion“, „Belastungsreduktion“ usw.
b.) im Bereich Freizeit- und Erlebnispädagogik mit dem Ziel der Erhöhung der Lebensqualität sowie der Entwicklung personaler-, Teambildender- und Organisations bildender Ressourcen. AbsolventInnen sind ExpertInnen in der Erlebnisgestaltung, Erlebnisintensivierung und Persönlichkeitsentwicklung durch Bewegung und Sport. Arbeiten zur zielgruppenspezifischen Erlebnissteuerung, zur Förderung von Selbsterfahrung, von Gruppenerfahrung, von Verhaltens-regulation und einer begleitenden Intervention bei disregulierten Verhaltensweisen (ärztliche Zusammenarbeit) gehören z.B. zu diesem Aufgabenfeld. Beispielhafte Themen - subsummierbar unter dem Begriff „Selfness“- wären „Erlebnis- und Trendsport“, „Grenzerfahrung“, „Entwicklung von Selbstvertrauen“, „Stabilisierung des Körperkonzepts“, „Konfliktlösung“, „Teambildung“, gebündelt z.B. auf „Suchtprävention“, „Gewaltprävention“, „Essstörungen“, „Streetwork“, etc.
c.) im Bereich Leistungssport mit dem Ziel der Optimierung von Organfunktionen zur sportlichen Leistungssteigerung. AbsolventInnen sind ExpertInnen in der Analyse von sportlicher Bewegung, vor allem im Bereich der Sportspiele. Hierbei verfügen sie über Kompetenzen zur systematischen Steuerung des motorischen Leistungsniveaus sowie von Bewegungsfertigkeiten, sie können Sportler bezüglich Wettkampfstrategien und Belastungssituationen beraten. Beispielhafte Themen- subsummierbar unter dem Begriff „Competition“ - wären „Technikanalysen“, „Coaching“, „Training“, „Wettkampfstrategien“, „Leistungsdiagnostik“ usw.
Darüber hinaus verfügen AbsolventInnen über ein hohes Maß an Führungskompetenz, an kommunikativer und organisatorischer Kompetenz, sie haben fachwissenschaftliche wie auch sportpraktische Kenntnisse und Kompetenzen aufzuweisen, sind lösungsorientiert, kreativ und können sich ausgezeichnet auf neue oder wechselnde Verhältnisse einstellen. Sie sind in der Lage, sich an verschiedene Zielgruppen anzupassen, können eigenständig arbeiten, aber sich auch in einem Team mit Lösungen befassen. Besonders hervorzuheben ist der interdisziplinäre Charakter der Ausbildung, der einerseits ermöglicht, Phänomene aus unterschiedlichsten Fachrichtungen zu betrachten und andererseits erlaubt, mit vielfältigsten Fachdisziplinen Kooperationen einzugehen.
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Steiermark
Neu in der Steiermark?
Auf der von Studium.at geführten
digitalen Stadtkarte Graz findest du
alle Ausbildungsstätten &
Studentenheime der Stadt,
wodurch du dich einfacher orientieren kannst.