Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 5 | 2 | 71.43% / 28.57% | 7 |
| Begonnene Studien | 7 | 3 | 70% / 30% | 10 |
| Ordentliche Studierende | 12 | 6 | 66.67% / 33.33% | 18 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Vor Absolvierung der Sprachbeherrschungsprüfung B1 sowie dem Besuch der Lehrveranstaltung „Vom Altkirchenslawischen zur Gegenwartssprache“ (Modul J) ist zur Reifeprüfung an höheren Schulen ohne Pflichtfach Latein gemäß § 4 Abs. 1 UBVO 1998, BGBl. II Nr.44/1998 in der Fassung BGBl. II Nr. 26/2008 eine Zusatzprüfung aus Latein abzulegen. Latein, die kulturelle Basissprache Europas, liefert für philologische Studien nicht nur den grammatikalischen Begriffsapparat, sondern stellt auch ein Strukturmodell für flektierende Sprachen, wie es das B/K/S ist, dar.
Gemäß § 4 Abs. 2 und Abs. 3 UBVO 1998 entfällt diese Zusatzprüfung aus Latein, wenn Latein an einer höheren Schule im Ausmaß von mindestens zehn Wochenstunden erfolgreich besucht wurde.
Information
Das Bachelorstudium Slowenisch gliedert sich in den praktischen Teilbereich der Sprachausbildung und drei wissenschaftliche Bereiche, deren Gegenstand die Sprache, Literatur und Kultur des slowenischsprachigen Raumes ist. Dementsprechend gliedert sich das Studium in die Fachgebiete Sprachausbildung, Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft.
Qualifikationsprofil
Das Bachelorstudium Slowenisch hat als Ziele sowohl die Einführung in das
wissenschaftliche Arbeiten als auch die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten
(insbesondere im Zusammenhang mit einer oder mehreren slawischen Sprachen, Literaturen
und Kulturen), die für die Ausübung kultur-, kommunikations- und medienorientierter Berufe
erforderlich sind. Das Studium vermittelt einerseits Theorien und Methoden der Wissenschaft,
andererseits die Fähigkeit, diese im Berufsleben anzuwenden.
Berufsfeld
Das Bachelorstudium Slowenisch ist so gestaltet, dass es sowohl die Basis für eine weitere, anspruchsvollere wissenschaftliche Ausbildung in Form von Master- und Doktoratsstudien legt, als auch eine Vorbereitung für den Arbeitsmarkt schafft, die es den AbsolventInnen des Bachelorstudiums Slowenisch ermöglicht, sich dort zu behaupten.
Insbesondere folgende Ziele und Inhalte sollen die angestrebte Berufsrelevanz der Ausbildung unterstützen:
a. Kompetenz im Bereich der Sprache und Kultur (nach dem GERS Niveau B2 in Slowenisch, zumindest Niveau A1 in einer weiteren slawischen Sprache);
b. Die Fähigkeit, unterschiedliche Textsorten des Slowenischen situationsadäquat zu rezipieren und in ihren wesentlichen Aussagen zu resümieren bzw. zu vermitteln;
c. Grundkenntnisse in der Sprach- und Kulturmittlung in beiden Richtungen (Slowenisch L1, L1 Slowenisch) sowie Befähigung zur Vermittlung zwischen Kulturen in elementaren Bereichen
d. Fachbezogene Informationserschließung aus Internetquellen und neuen Medien für spezifische, slawisch relevante Bedürfnisse;
e. Fähigkeit zur Analyse und Einschätzung sprachlicher Ausdrucksformen von GenderVerhältnissen in den slawischen Sprachen;
f. Fähigkeit zur Rezeption literarischer Texte sowie zur kritischen Auseinandersetzung mit literarischen Texten aus dem slawischsprachigen Bereich;
g. Kompetenz im Umgang mit Medien, Einschätzung der Medienlandschaft der russischsprachigen Länder, Befähigung zum aktiven Handeln in diesem Bereich;
h. Fachsprachliche Grundkenntnisse sowie die Fähigkeit, diese selbstständig hinsichtlich beruflicher Anforderungen zu vertiefen.
AbsolventInnen des Bachelorstudiums Slowenisch sollen für Berufe ausgebildet werden, welche einen kreativen und kompetenten Umgang mit Texten und Kommunikationssituationen in russischer Sprache und nach Möglichkeit auch in einer oder mehreren weiteren slawischen Sprachen erfordern. Dies ist der Fall in den Bereichen des Kulturmanagements (Kulturforen bzw. Kulturabteilungen von Botschaften), der Wirtschaft (Firmen, die in Südosteuropa Fuß fassen, aus dem südosteuropäischen Bereich kommen oder entsprechende internationale Verbindungen haben), des Bildungswesens (Schulen und Hochschulen im In- und Ausland), des Verlags- und Kommunikationswesens (Verlage, Bibliotheken, Filmarchive, Webarchive etc.), der staatlichen Verwaltung im In- und Ausland (Konsularbereich), der Diplomatie (Österreichische Vertretungen im Ausland), sowie im Bereich der MigrantInnenbetreuung.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Steiermark
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