Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
Einstieg
Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium Katholische Religionspädagogik ist der Abschluss eines theologischen oder geisteswissenschaftlichen Bachelorstudiums im Umfang von mindestens 180 ECTS-Anrechnungspunkten, eines theologischen oder geisteswissenschaftlichen Diplom- oder Lehramtsstudiums sowie eines rechtswissenschaftlichen Studiums an einer österreichischen Universität oder eines gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung.
Nur in Verbindung mit dem Bachelorstudium Katholische Religionspädagogik oder einem gleichwertigen, kirchlich anerkannten Basisstudium befähigt das Masterstudium Katholische Religionspädagogik zum Religionsunterricht an mittleren und höheren Schulen, vgl. § 2 Bedarf und Relevanz des Studiums für die Wissenschaft und den Arbeitsmarkt.
Personen mit nicht-deutscher Mutter- oder Bildungssprache haben vor Zulassung zum Studium im Rahmen einer Ergänzungsprüfung die für einen erfolgreichen Studienfortgang erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen
Information
Das Masterstudium Katholische Religionspädagogik baut auf dem Bachelorstudium Katholische Religionspädagogik auf und dient entsprechend der Apostolischen Konstitution „Sapientia Christiana“ und weiterer kirchlicher und staatskirchenrechtlicher Dokumente der Vertiefung, Erweiterung, Spezialisierung und Vervollständigung der im Bachelorstudium erworbenen Kompetenzen.
Der Studienaufbau ist so gegliedert, dass die theologische Ausbildung während des ganzen Studiums erfolgt. Die einzelnen Fächer werden inhaltlich und methodisch im Kontext geistiger, kultureller und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen unter besonderer Beachtung der ökumenischen Dimension und interreligiöser Fragestellungen erschlossen. Gemäß den Vorgaben der Bologna-Erklärung, den Bestimmungen der Karl- Franzens-Universität Graz und in Rücksicht auf die Entwicklung des Studienrechts in den einzelnen Staaten weist das Masterstudium Katholische Religionspädagogik eine modularisierte Grundstruktur auf. Diese orientiert sich aus theologie-didaktischen Gründen an den philosophischen und theologischen Fächergruppen und Disziplinen und garantiert auf diese Weise eine solide fachliche Ausbildung. Die fächerübergreifenden thematischen Module dienen der Einführung in die interdisziplinäre Betrachtungsweise, der Vertiefung und Erweiterung des im Rahmen der einzelnen Fächer erworbenen Grundwissens und der Schwerpunktbildung. Das Masterarbeitsmodul im letzten Studienjahr dient der Einübung der selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit im gewählten theologischen, philosophischen oder human- bzw. kulturwissenschaftlichen Fach.
Aufbau
Im Masterstudium Katholische Religionspädagogik sind Studienleistungen im Ausmaß von insgesamt 120 ECTS-Anrechnungspunkten zu erbringen, das entspricht einer Arbeitszeit von 3000 Stunden. Die vorgesehene Studiendauer beträgt vier Semester.
Verpflichtende Module sind als Pflichtfächer (PF) gekennzeichnet, Module bzw. Lehrveranstaltungen, die nach im Curriculum festgelegten Bedingungen wählbar sind, als Gebundene Wahlfächer (GWF) und frei wählbare Module bzw. Lehrveranstaltungen als Freie Wahlfächer (FWF) (vgl. § 1 Abs. 1 Satzungsteil Studienrechtliche Bestimmungen).
Bei dem Modul E handelt es sich um ein Pflichtfachmodul, die Bezeichnung GWF bezieht sich auf einzelne Lehrveranstaltungen, welche aus dem Angebot verschiedener Fächer bzw. Fächergruppen gewählt werden können. Diese Fächer bzw. Fächergruppen sind in der Modulbeschreibung angeführt.
Qualifikationsprofil
In Ergänzung und Vertiefung der im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen Absolvent/inn/en des Masterstudiums Katholische Religionspädagogik folgende Kompetenzen und Qualifikationen:
- umfassende wissenschaftliche Kompetenzen in den theologischen, philosophischen sowie human- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen dieses Studiums mit der Befähigung, deren Inhalte mit Fragestellungen in der Pädagogik, der Erwachsenenbildung, der Öffentlichkeits- und Medienarbeit sowie in kirchlicher Verkündigung und im Religionsunterricht in Beziehung zu setzen und entsprechend zu vermitteln; dazu zählen insbesondere folgende Teilqualifikationen:
- die Befähigung, Themen und Fragen der Religionspädagogik unter geübter Anwendung einschlägiger Fachliteratur und wissenschaftlicher Hilfsmittel selbstständig sowie inhaltlich und methodisch reflektiert zu bearbeiten;
- die Fähigkeit zur kreativen Entwicklung katholisch-theologisch fundierter Positionen im Zusammenhang mit theoretischen und praktischen Fragen der Pädagogik, der Öffentlichkeitsarbeit, der Medienarbeit und der Erwachsenenbildung;
- vertiefte und detaillierte Kenntnisse in ausgewählten Bereichen einzelner Fächer dieses Studiums;
- die Fähigkeit zur selbstständigen Konzeption, Durchführung und Reflexion von religiösen Bildungs- und Vermittlungsprozessen in schulischen und anderen Bildungskontexten;
- die Befähigung zum selbstständigen Verfassen eines wissenschaftlichen Textes, einer eigenständigen schriftlichen Arbeit in Form der Masterarbeit und zur Präsentation eigener wissenschaftlicher Arbeiten.
- rhetorische, sprachliche und kommunikative Kompetenzen einschließlich aktiver und passiver Kritikfähigkeit, Argumentationsfähigkeit und Fähigkeit zu konzeptionellem Denken;
- Formung der eigenen Persönlichkeit nach den Grundsätzen christlicher Anthropologie und Weltsicht unter besonderer Beachtung von Dialog- und Teamfähigkeit sowie sozialer und politischer Sensibilität;
- Fähigkeit zur Vermittlung und Realisierung der diakonischen Dimensionen von Kirche und Theologie;
- Fähigkeit zur kritisch-konstruktiven Teilnahme am öffentlichen Diskurs in Kirche und Gesellschaft, Bildung und Schule;
- fachliche und didaktische Kompetenzen für die Erteilung des katholischen Religionsunterrichts an höheren Schulen und weitere Qualifikationen in den Bereichen theologische Erwachsenenbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Medien.
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Steiermark
Zu diesem Studium gibt es leider keine Alternativen.
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