Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 9 | 8 | 52.94% / 47.06% | 17 |
| Begonnene Studien | 23 | 16 | 58.97% / 41.03% | 39 |
| Ordentliche Studierende | 46 | 30 | 60.53% / 39.47% | 76 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 12 | 4 | 75% / 25% | 16 |
| Begonnene Studien | 20 | 10 | 66.67% / 33.33% | 30 |
| Ordentliche Studierende | 61 | 39 | 61% / 39% | 100 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
(1) Absolvent/inn/en des Bachelorstudiums Katholische Religionspädagogik wird der akademische Grad „Bachelor of Arts“, abgekürzt: „BA“ verliehen.
(2) Personen mit nicht-deutscher Mutter- oder Bildungssprache haben vor Zulassung zum Studium im Rahmen einer Ergänzungsprüfung die für einen erfolgreichen Studienfortgang erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen (§ 63 Abs. 10 und 11 UG).
(3) Jeder geforderten Studienleistung ist eine bestimmte Zahl an Punkten nach dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System – ECTS) zugeteilt. 1 ECTS-Anrechnungspunkt (abgekürzt: ECTS) entspricht der Arbeitszeit von 25 Echtstunden (§ 12 Abs. 1 Satzungsteil Studienrechtliche Bestimmungen). In der Berechnung des Arbeitspensums einer Studienleistung ist der durchschnittliche Zeitaufwand für alle erforderlichen studienbezogenen Aktivitäten, einschließlich der Anwesenheitszeit in Lehrveranstaltungen (Kontaktstunden), berücksichtigt. Die Kontaktstunde (KStd.) entspricht 45 Minuten.
Information
Der Gegenstandsbereich des Bachelorstudiums Katholische Religionspädagogik umfasst all jene Themen und Fragen, die sich von den biblischen Grundurkunden jüdisch-christlicher Gottesoffenbarung und von den Lebens-, Glaubens- und Lehrtraditionen der katholischen Kirche her stellen, und zwar in historischer, philosophischhumanwissenschaftlicher, praxisbezogener sowie systematisch-theologischer Hinsicht. Einen besonderen Stellenwert nehmen darin verschiedene Ansätze und Möglichkeiten von religiöser Bildung im Zusammenhang mit dem schulischen Religionsunterricht und mit anderen Orten religiösen Lernens ein. Das Bachelorstudium Katholische Religionspädagogik vermittelt im Sinn der Apostolischen Konstitution „Sapientia Christiana“ und weiterer einschlägiger kirchlicher und staatskirchenrechtlicher Dokumente die grundlegende Bildung in den philosophischen und theologischen Fächern und dient in besonderer Weise der Einführung in die religions-/fachdidaktische Ausbildung sowie einer Berufsorientierung in Bezug auf das angestrebte Lehramt oder andere Berufe mit religionspädagogischem Anforderungsprofil. Der Studienaufbau ist so gegliedert, dass die Erschließung seiner theologischen, philosophischen und human- bzw. kulturwissenschaftlichen Fächer während des gesamten Studiums geschieht. Die einzelnen Fächer werden inhaltlich und methodisch im Kontext geistiger, kultureller und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen unter besonderer Beachtung der ökumenischen Dimension und interreligiöser Fragestellungen vermittelt.
Das Bachelorstudium Katholische Religionspädagogik weist eine modularisierte Grundstruktur auf, welche in Einklang mit den Entwicklungen an der Universität Graz einem europäischen Trend folgt, der dem studierendenzentrierten Paradigmenwechsel der Bologna-Erklärung entspricht. Sie orientieren sich vor allem aus theologie- didaktischen Gründen an den philosophischen und theologischen Fächergruppen und Disziplinen und garantieren auf diese Weise eine solide fachliche Ausbildung. Die fachübergreifenden Module dienen der Einübung interdisziplinärer Betrachtungsweisen, der Vertiefung und Erweiterung des im Rahmen der Fächer erworbenen Grundwissens und der Schwerpunktbildung.
Im ersten Jahr des Studiums werden den Studierenden in der Studieneingangsphase erste Zugänge zu den Fächern des Studiums erschlossen und deren grundlegende Inhalte und Methoden vermittelt. Die Studierenden sollen dabei auch die Fähigkeit erwerben, eine reflektierte Vorstellung von der Einheit der katholischen Theologie und des Glaubens zu entwickeln. Zum Abschluss des Studiums ist eine Bachelorarbeit zu erstellen.
Aufbau
(1) Im Bachelorstudium Katholische Religionspädagogik sind Studienleistungen im Ausmaß von insgesamt 180 ECTS-Anrechnungspunkten zu erbringen, das entspricht einer Arbeitszeit von 4500 Stunden. Die vorgesehene Studiendauer beträgt sechs Semester. ( 2) Verpflichtende Module sind als Pflichtfächer (PF) gekennzeichnet, Module bzw. Lehrveranstaltungen, die nach im Curriculum festgelegten Bedingungen wählbar sind, als Gebundene Wahlfächer (GWF) und frei wählbare Module bzw. Lehrveranstaltungen als Freie Wahlfächer (FWF) (vgl. § 1 Abs. 1 Satzungsteil Studienrechtliche Bestimmungen).
Qualifikationsprofil
Absolvent/inn/en des Bachelorstudiums Katholische Religionspädagogik besitzen folgende Kompetenzen und Qualifikationen:
- fundierte Kompetenzen in den theologischen, philosophischen sowie humanund kulturwissenschaftlichen Disziplinen dieses Studiums mit der Befähigung, deren Inhalte mit Fragestellungen der jeweiligen Handlungs- und Berufsfelder in Beziehung zu setzen und dort einzubringen; dazu zählen insbesondere folgende Teilqualifikationen:
- die Befähigung, Themen und Fragen der katholischen Theologie und der Religionspädagogik unter Anwendung einschlägiger Fachliteratur und wissenschaftlicher Hilfsmittel selbstständig zu bearbeiten;
- die Befähigung zum historisch und quellenkritisch verantworteten Umgang mit den biblischen Grunddokumenten und mit zentralen Überlieferungszeugnissen der Kirche;
- die Fähigkeit, eigene Ressourcen und Potentiale im Hinblick auf (religions-) pädagogische Berufsfelder realistisch einzuschätzen und kreativ weiterzuentwickeln;
- die Befähigung zum selbstständigen Verfassen eines wissenschaftlichen Textes, einer eigenständigen schriftlichen Arbeit in Form der Bachelorarbeit, und zur Präsentation eigener Arbeiten;
- rhetorische, sprachliche und kommunikative Kompetenzen einschließlich aktiver und passiver Kritikfähigkeit, Argumentationsfähigkeit und der Fähigkeit zu konzeptionellem Denken;
- Formung der eigenen Persönlichkeit nach den Grundsätzen christlicher Anthropologie und Weltsicht unter besonderer Beachtung von Dialog- und Teamfähigkeit sowie sozialer und politischer Sensibilität.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Steiermark
Zu diesem Studium gibt es leider keine Alternativen.
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