Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 7 | 9 | 43.75% / 56.25% | 16 |
| Begonnene Studien | 22 | 21 | 51.16% / 48.84% | 43 |
| Ordentliche Studierende | 44 | 50 | 46.81% / 53.19% | 94 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Voraussetzung zum Studium sind die in den §§ 63, 64 und 65 UG festgelegten Bestimmungen. Eine Zulassungsprüfung wird für das Studium Musikologie nicht verlangt. Voraussetzung für das Bachelorstudium Musikologie ist die ausreichende Beherrschung der deutschen Sprache. Dringend empfohlen werden darüber hinaus die Kenntnis der englischen Sprache in Wort und Schrift sowie der mindestens passive Erwerb weiterer für die Gegenstände des Studiums relevanter Fremdsprachen. Wünschenswert, aber keine formale Voraussetzung für die Zulassung zum Studium Musikologie sind praktische musikalische Fähigkeiten.
Information
Das Bachelorstudium Musikologie besteht aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Teilgebieten, deren Gegenstand die Musik in ihren verschiedenen Kontexten ist. Ihre Gegenstände sind die Musikgeschichte und die Musik der Gegenwart, das Verhältnis von Musik und Gesellschaft, die Musikästhetik, die unterschiedlichen Musikkulturen der Welt, die Medien und Technologien der Musikverbreitung und -herstellung, die Musikpsychologie sowie die musikalische Akustik. Genderspezifische Inhalte werden angemessen berücksichtigt. Das Bachelorstudium Musikologie ist ein wissenschaftliches Studium. Es orientiert sich methodisch an den allgemeinen gegenstandsrelevanten wissenschaftlichen Erschließungs- und Interpretationstechniken. Im Studium werden in exemplarischer Weise grundlegende Kenntnisse und Methoden der Wissenserweiterung vermittelt, welche als Basis zur selbstständigen Problemerkennung und -lösung dienen. Das Studium besteht nicht nur aus dem Besuch der Lehrveranstaltungen, sondern ist zu einem erheblichen Teil auch individuelles Selbststudium.
Aufbau
Das sechssemestrige Bachelorstudium umfasst einen Arbeitsaufwand (Workload) von insgesamt 180 ECTS-Anrechnungspunkten. Es ist nach modular strukturierten Fächern gegliedert. Die Lehrveranstaltungen sind im Folgenden mit Zuordnung, Titel, Zuordnung der Lehrveranstaltung zur Universität (Univ.), Typ, ECTS-Anrechnungspunkten (ECTS), Kontaktstunden (Kstd.) und der empfohlenen Semesterzuordnung genannt. Aus den gebundenen Wahlfächern ist entsprechend der Vorgaben auszuwählen. Die
Qualifikationsprofil
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, Prozesse, Sachverhalte und Methoden verschiedener Teilbereiche der Musikwissenschaft zu verstehen und zu deuten. Die Ausbildung dient sowohl der theoretischen und praktischen Einführung in musikwissenschaftliches Verstehen und Argumentieren als auch der Vorbereitung auf Berufsfelder des Kulturbetriebs.
Am Ende des Studiums verfügen die Studierenden über folgende Kenntnisse:
- Grundkenntnisse der Musikgeschichte,
- Grundkenntnisse des Lesens und Interpretierens archivalischer und musikalischer Quellen,
- Grundkenntnisse der Musikkulturen der Welt,
- Grundkenntnisse der natur- und sozialwissenschaftlichen Zugänge zur Musik, • Grundkenntnisse der ästhetischen Kriterienforschung,
- Grundkenntnisse in Theorie und Analyse musikalischer Strukturen,
- Fähigkeit zur Beschaffung und Verarbeitung fachlicher Informationen,
- Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Berufspraxis zu adaptieren,
- Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in allgemeinverständlicher Form aufzuarbeiten und mündlich wie schriftlich unter Einsatz der notwendigen technischen Medien zu vermitteln.
Allgemeine Qualifikationen, die erworben werden:
- Soziale und personale Kompetenz durch die Absolvierung unterschiedlicher Lehrveranstaltungstypen mit Teamarbeit und Einzelarbeit, Präsentationen und Diskussionen,
- Reflexionskompetenz gegenüber dem eigenen kulturell geprägten persönlichen Zugang zur Musik, die Voraussetzung der kritischen Bewertung von Musik und von Aussagen über Musik ist.
Berufsfeld
Der Bedarf der Gesellschaft und ihrer Institutionen an musikalisch-kultureller Kompetenz ist erkennbar wachsend. Die Berufsaussichten der Absolventinnen und Absolventen sind daher im Zusammenhang mit der während des Studiums geschulten Fähigkeit zu sehen, erworbenes Wissen und angeeignete Kulturkompetenz flexibel einzusetzen und den Bedürfnissen entsprechend auf dem Arbeitsmarkt anzubieten. Deshalb sollen die Studierenden nach Möglichkeit bereits während des Studiums durch Mitarbeit in einschlägigen Institutionen praktische Erfahrungen sammeln.
Das Bachelorstudium ist insbesondere für die folgenden Berufsfelder relevant:
- Unterricht an Konservatorien und vergleichbaren Lehranstalten, Musikschulen sowie Institutionen der Erwachsenenbildung,
- Musiksammlungen und musikbezogene Dokumentationseinrichtungen aller Art (Bibliotheken, Archive, Museen, Musikinformationszentren),
- Medien (Rundfunk, Fernsehen, Printmedien, Internet),
- Kulturmanagement (Veranstaltungs- und Vermittlungswesen),
- Dramaturgie,
- Kulturindustrie (Verlage, Tonträgerindustrie),
- Kulturverwaltung und Kulturpolitik.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Steiermark
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