Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 2 | 3 | 40% / 60% | 5 |
| Begonnene Studien | 11 | 7 | 61.11% / 38.89% | 18 |
| Ordentliche Studierende | 37 | 25 | 59.68% / 40.32% | 62 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Information
Der Begriff „Phytomedizin“ umfasst im deutschsprachigen Raum alle Fachgebiete, die sich mit der Ursache, Entwicklung und Ausbreitung von Schäden biotischer oder abiotischer Genese an Pflanzen sowie der Entwicklung und Anwendung von vorbeugenden und kontrollierenden Gegenmaßnahmen befassen.
Das Ziel dieses Magisterstudiums ist, die bisherigen einschlägigen Fächer im land- und forstwissenschaftlichen Bereich sowie verwandte Fächer aus angrenzenden Fachgebieten, wie der Biologie und der Biotechnologie, zusammenzufassen und auf den gemeinsamen Schwerpunkt „Pflanzengesundheit“ auszurichten. Hierdurch wird den Absolventen ein bevorzugter Zugang zu bestehenden wie künftig entstehenden Berufsfeldern ermöglicht.
Tätigkeitsfeld
Der Begriff „Phytomedizin“ umfasst im deutschsprachigen Raum alle Fachgebiete, die sich mit der Ursache, Entwicklung und Ausbreitung von Schäden biotischer oder abiotischer Genese an Pflanzen sowie der Entwicklung und Anwendung von vorbeugenden und kontrollierenden Gegenmaßnahmen befassen. Im Gegensatz hierzu wird der Begriff „phytomedicine“ im englischsprachigen Raum oft für Pflanzenheilkunde im humanmedizinischen Bereich verwendet.
Anforderungsprofil
Der Studiengang zielt auf Absolventen eines Bachelorstudiums oder Vordiploms der Forst- bzw. Landwirtschaft, sowie der Biologie, Biochemie, Biotechnologie, Landschaftsplanung, Kulturtechnik, Umwelt- und Biowissenschaften, Gartenbau etc. oder äquivalenter Studiengänge im Ausland ab.
Spezielles Bildungsziel
Aufgrund der vielen verschiedenen Fachgebiete, die sich unter dem Begriff Phytomedizin sammeln lassen, sind heutige Hochschulabsolventen im deutschsprachigen Raum im Verlauf ihres Studiums meist nur mit wenigen Fächern in Berührung gekommen, die abzielend auf das forst- oder landwirtschaftliche Studium oder das Studium der Biologie in entsprechend beschränkter Auswahl angeboten werden. Hier scheint es sinnvoll und angebracht, einen Studiengang zu implementieren, der diesen Aspekt in den Mittelpunkt des Studiums rückt. Künftige Absolventen sollen ein fundiertes fachspezifisches und breites fächerübergreifendes Wissen haben und durch ihre Spezialisierung besonders für Problemlösungen im Bereich Phytomedizin qualifiziert sein.
Aufbau
Das Masterstudium „Phytomedizin“ umfasst 4 Semester mit 120 ECTS – Anrechnungspunkten – in der Folge vereinfacht mit „ECTS“ bezeichnet. Davon entfallen 38 ECTS auf Lehrveranstaltungen des Pflichtfachs (§2(1)), 45 ECTS auf Lehrveranstaltungen der Wahlfächer (§2(2)) und 7 ECTS auf Lehrveranstaltungen der Freien Wahlfächer (§2(3)). 30 ECTS werden der Masterarbeit zugeordnet.
Berufsfeld
Für Absolventen des Masterstudienganges Phytomedizin ist ein bevorzugter Zugang zu folgenden Tätigkeitsfeldern vorstellbar:
- Industrielle Forschung und Entwicklung
- Industrielle Beratung und Verkauf
- Öffentliche Forschung und Lehre
- Beratung im land- und forstwirtschaftlichen Pflanzenschutz
- Spezielle Verwaltungstätigkeit in Landwirtschaftskammern und Ministerien
- Gutachterliche Tätigkeit
- Baum- und Gehölzpflege
- Entwicklungshilfe
- Informationswesen
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Wien
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