Einstieg
(1) Das Masterstudium „Technische Chemie - Werkstofftechnologie und Werkstoffanalytik“ baut auf dem Bachelorstudium „Technische Chemie“ an der Technischen Universität Wien auf. Die Zulassungsvoraussetzungen für die Aufnahme zum Masterstudium werden aber auch durch ein abgeschlossenes facheinschlägiges Studium einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung gemäß § 64 Abs. 5 UG 2002 erfüllt. Als facheinschlägig zählen insbesondere die Bachelor-, Master- und Diplomstudien der Studienrichtungen: - „Technische Chemie“ - „Chemie“ - „Werkstoffwissenschaften“
(2) Im Zweifelsfall entscheidet das Studienrechtliche Organ über die Facheinschlägigkeit eines postsekundären Abschlusses und damit, ob ein Abschluss für die Zulassung zum Masterstudium „Technische Chemie - Werkstofftechnologie und Werkstoffanalytik“ geeignet ist.
Information
Die Studierenden des Masterstudiums “ Technische Chemie –
Werkstofftechnologie und Werkstoffanalytik“ erhalten, auf der Basis
eines chemisch-technisch orientierten Bachelorstudiums, eine fundierte
Ausbildung in Richtung Herstellung, Verarbeitung, Charakterisierung und
Anwendung von metallischen, keramischen und Polymerwerkstoffen sowie
Verbundwerkstoffen und Werkstoffverbunden. Im Rahmen des Masterstudiums
wird die Brücke zwischen technisch-anwendungsorientiertem Wissen
(Technologie der Werkstoffe) und natur- bzw. werkstoffwissenschaftlichem
Verständnis geschlagen. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf der
Umsetzung chemisch-metallurgischer und materialtechnologischer Prozesse
für Herstellung, Verarbeitung und Funktion von Hochleistungswerkstoffen
in der industriellen Praxis sowie der Entwicklung und Anwendung moderner
Verfahren der Werkstoffcharakterisierung von der Forschung bis zur
Produktion und Qualitätssicherung / Good Laboratory Practice. Die
Studierenden lernen die Eigenschaften von hochwertigen Werkstoffen in
Verarbeitung und Anwendung kennen und werden mit modernen Verfahren zur
Analyse von Zusammensetzung und Struktur vertraut. Besonderes Gewicht
wird auf die Vermittlung praktischer Fertigkeiten gelegt; die
Studierenden sollen durch möglichst selbständige Tätigkeit die
Herstellung, Verarbeitung und Charakterisierung der Werkstoffe auch in
der Laborpraxis kennen lernen.
Die Arbeitsplätze der AbsolventInnen
finden sich vor allem in werkstoffchemisch - werkstofftechnisch tätigen
Betrieben und Institutionen, so in Forschung und Entwicklung,
Produktion, Labor, Beratung und Qualitätssicherung. Aufgrund der großen
Bedeutung der werkstofftechnischen Industrie und der großen Nachfrage
an hochqualifizierten MitarbeiterInnen können die Berufsaussichten als
sehr gut bezeichnet werden.
Im Studium beinhaltet 40 ECTS-Punkte
Pflicht-LVAs, 41 ECTS-Punkte Wahlpflicht-LVAs, 9 ECTS-Punkte für freie
Wahlfächer und soft skills sowie 30 ECTS-Punkte für die Masterarbeit,
die im Rahmen eines kleinen Forschungs-projekts angelegt ist und die
Studierenden bereits an hochwertige Forschung heranführt.
Information:
Univ. Prof. Dr. Herbert Danninger
E hdanning@mail.zserv.tuwien.ac.at
T +431 58801 16110
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