Einstieg
Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium Technische Informatik ist die allgemeine Universitätsreife.
Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen. Für einen erfolgreichen Studienfortgang werden Deutschkenntnisse nach Referenzniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen empfohlen.
Lernunterlagen können in englischer Sprache abgefasst sein; weiters werden manche Lehrveranstaltungen auf Englisch angeboten. Daher werden Englischkenntnisse nach Referenzniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen empfohlen.
Information
Das Bachelorstudium Technische Informatik beschäftigt sich primär mit vernetzten eingebetteten Computersystemen, die in immer stärkerem Maße nicht nur in technischen Systemen wie medizinischen Geräten, Automatisierungssystemen, Autos und Flugzeugen sondern auch in Gegenständen des täglichen Lebens zu finden sind.
Ungeachtet des primär Informatikorientierten Zugangs erfordert die Auseinandersetzung mit vernetzten eingebetteten Systemen eine interdisziplinäre Grundausbildung, die (Mikro-)Elektronik, Telekommunikation bis zu physikalischen Grundlagen umfasst.
Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen im Application Engineering an der Schnittstelle von Software und Hardware, in gehobenen Entwicklungsaufgaben im Bereich Embedded Systems sowie in unterstützenden Aufgaben im einschlägigen Forschungsumfeld.
Aufbau
Die Inhalte und Qualifikationen des Studiums werden durch Module vermittelt. Ein Modul ist eine Lehr- und Lerneinheit, welche durch Eingangs- und Ausgangsqualifikationen, Inhalt, Lehr- und Lernformen, den Regelarbeitsaufwand sowie die Leistungsbeurteilung gekennzeichnet ist. Die Absolvierung von Modulen erfolgt in Form einzelner oder mehrerer inhaltlich zusammenhängender Lehrveranstaltungen. Thematisch ähnliche Module werden zu Prüfungsfächern zusammengefasst, deren Bezeichnung samt Umfang und Gesamtnote auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen wird.
Qualifikationsprofil
Fachliche und methodische Kenntnisse
Das Studium vermittelt fortgeschrittene Kenntnisse und ein kritisches Verständnis der Theorien und Grundsätze jener Gebiete der Informatik und anderer technischer Wissenschaften, die für die Technische Informatik relevant sind. Aufbauend auf den Grundlagen der Informatik sowie dem relevanten Basiswissen der (Mikro-)Elektronik, Kommunikationstechnik und Physik liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von langfristig anwendbarem Wissen und universellen Methoden in den folgenden Teilbereichen:
- Digitales Design
- Signalverarbeitung
- Microcontroller und Betriebssystemprogrammierung
- Parallelität
- Fehlertoleranz
- Echtzeitfähigkeit
- Formale Verifikation
- Automation
Kognitive und praktische Fertigkeiten
Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung jener kognitiven und praktischen Fertigkeiten, die Voraussetzung für hohe Problemlösungskompetenz sind. Durch entsprechende Übungen werden, unter Verwendung von aktuellen Technologien, Methoden und Werkzeugen wie modernen Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen, konkret folgende Fertigkeiten vermittelt:
- Verwendung formal-mathematischer Grundlagen und Methoden zur Modellbildung und Abstraktion, Lösungsfindung und Evaluation
- Interdisziplinäre und flexible/anpassungsfähige Denkweise
- Zielorientierte Arbeitsmethodik
- Wissenschaftlich fundierte Herangehensweise an Probleme
- Umfassende schriftliche Dokumentation von Lösungen und deren kritische Evaluation
Soziale Kompetenzen, Innovationskompetenz und Kreativität
Der Schwerpunkt liegt hier einerseits auf der Ausbildung berufsnotwendiger Zusatzkompetenzen, andererseits auf der besonderen Förderung hoher Kreativitäts- und Innovationspotentiale.
- Selbstorganisation, Eigenverantwortlichkeit
- Teamfähigkeit im globalisierten Umfeld
- Stimulation von Eigeninitiative und Neugierde
- Anpassungsfähigkeit
Berufsfeld
Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen im Application Engineering an der Schnittstelle von Software und Hardware, in gehobenen Entwicklungsaufgaben im Bereich Embedded Systems sowie in unterstützenden Aufgaben im einschlägigen Forschungsumfeld.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Wien
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