Einstieg
Zusäzlich zu den allgemeinen Bestimmungen des Universitätsgesetzes 2002 (UG 2002) und der Universitätsberechtigungsverordnung und den an dieser Universität für alle Studien gültigen Regelungen gilt: Die mathematischen Bachelorstudien an der TU Wien sind jedenfalls zur Zulassung zu den hier festgelegten Masterstudien berechtigende fachlich in Frage kommende Bachelorstudien im Sinne von x 64 Abs. 5 UG 2002 (dazu gehört auch das bereits früher an der TU Wien eingerichtete Bakkalaureatsstudium Versicherungsmathematik). Das an der TU Wien eingerichteten Bachelorstudium Data Engineering and Statistics berechtigt zur Zulassung zum Masterstudium Statistik. Die ebenfalls an der TU Wien eingerichteten Bachelorstudien Physik und Elektrotechnik berechtigen zur Zulassung zum Masterstudium Mathematik in Technik und Naturwissenschaften. In anderen Fällen entscheidet das zuständige studienrechtliche Organ, ob ein Studium für die Zulassung geeignet ist.
Information
Informationen und Kontakt
Die Räume des Instituts befinden sich im Turm A (grüner Bereich) des „Freihauses“ im 5., 7. und 8. Stock.
Aufbau
- Analysis und Diskrete Mathematik
– Diskrete Methoden
– Funktionalanalysis
– Komplexe Analysis - Mathematische Methoden in den Computerwissenschaften (Auswahl aus folgenden Lehrveranstatungen)
– Analyse von Algorithmen
– Algorithmische Geometrie
– Computeralgebra
– Theoretische Informatik
– Geometrie in der Technik
– Computerunterstützte Differentialgeometrie
– Modellbildung und Simulation
– Mathematische Logik - Gebundene Wahlfächer
- Freie Wahlfächer und Soft Skills
- Diplomarbeit
Im Folgenden werden einige aktuelle Forschungsthemen vorgestellt, die im Rahmen des Studiums in den Pflicht- und Wahllehrveranstaltungen behandelt werden.
Symbolisches und numerisches Rechnen, Computeralgebra
Moderne
Computeralgebra-Systeme beinhalten in Software gegossenes Know-How zur
Lösung mathematischer Probleme auf exakter, symbolischer Ebene.
Insbesondere im Bereich der angewandten Analysis stößt man hier jedoch
schnell an natürliche Grenzen. Numerische Simulation beruht auf
konstruktiven Realisierungen mathematischer Modelle, deren exakte Lösung
nicht mit endlichem Aufwand bestimmbar ist. Dabei sind
Rechenkomplexität und Genauigkeit gegeneinander abzuwägen.
Kryptographie, Informations- und Codierungstheorie
Die
moderne Informationsgesellschaft stellt immer höhere Anforderungen an
die Übertragung, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Daten.
Im Rahmen
der Informationstheorie werden die Begriffe Entropie (Unbestimmtheit),
Information und Redundanz in Informationssystemen analysiert und Fragen
über den Zusammenhang zwischen Übertragungsgeschwindigkeit und
-zuverlässigkeit sowie der optimalen Kompression von Daten behandelt.
Die
Codierungstheorie beschäftigt sich mit dem Problemkreis der
Fehlererkennung und -korrektur. Weder CDs noch Satellitenübertragung
wären ohne sie denkbar.
Die Kryptographie stellt heute fernab aller
Spionageklischees eine unverzichtbare Grundlage des elektronischen
Zahlungsverkehrs und aller Formen von e-commerce und e-government dar.
Algorithmen für Graphen und Datenstrukturen
Spezielle
Graphenmodelle dienen beispielsweise für die Modellierung des Wachstums
des Internets, der Ausbreitung von Infektionen oder sozialer
Netzwerkstrukturen.
Die mathematische Analyse der Struktur solcher
Graphen, aber auch anderer Objekte (z.B. Datenstrukturen) ist u.a. von
Bedeutung für die Performance-Analyse einer Reihe von Algorithmen und
für das Design effizienterer Algorithmen.
Qualifikationsprofil
Der rasante Aufschwung der Informationstechnologie und deren zunehmende Durchdringung aller Lebensbereiche bedingt den oftmaligen Einsatz von mathematischen Methoden und bewirkt einen großen Bedarf an Fachkräften, die in der Lage sind, grundlegende Systementwicklungen vorzunehmen (z.B. in der Steuerung komplexer Systeme, der Telekommunikation, der Sicherheitstechnik, der Bildverarbeitung, der Biochemie und der Computergraphik). Die fundierte mathematische Grundausbildung eines einschl¨agigen Bachelorstudiums wird im Masterstudium Mathematik in den Computerwissenschaften im Bereich der Informationstechnologie und Computerwissenschaften vertieft, und es werden Br¨ucken zu informatischen und technischen Anwendungen geschlagen. Dies bef¨ahigt Absolventinnen und Absolventen zu einer fundierten Bewertung, Anwendung undWeiterentwicklung von mathematischen Verfahren in den oben genannten Bereichen.
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Wien
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