Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 2 | 8 | 20% / 80% | 10 |
| Begonnene Studien | 12 | 26 | 31.58% / 68.42% | 38 |
| Ordentliche Studierende | 27 | 62 | 30.34% / 69.66% | 89 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 7 | 6 | 53.85% / 46.15% | 13 |
| Begonnene Studien | 13 | 34 | 27.66% / 72.34% | 47 |
| Ordentliche Studierende | 37 | 93 | 28.46% / 71.54% | 130 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Abgeschlossenes Bachelorstudium. Bei Zulassung mit einem Bachelorstudium, das nicht an der TU Wien abgelegt wurde, können gegebenenfalls zusätzliche Prüfungen vorgeschrieben werden.
Information
Die transversale Integration der Life Sciences in den traditionellen Ingenieurwissenschaften im Begriff „Biomedical Engineering“ stellt eine der wichtigsten Herausforderungen des europäischen Wissenschafts- und Technologieraums im 21. Jahrhundert dar. Das Gesundheitswesen stellt an das Biomedical Engineering laufend höhere und faszinierendere technische Anforderungen unter steigendem Demographie-, Ethik-, Ökologie- und Kostendruck. Das wissenschaftliche und wirtschaftliche Wachstumspotenzial des Biomedical Engineering wird, besonders in den USA, sehr hoch geschätzt. Gemäß ihrer Devise „Technik für Menschen“ und ihrer Exzellenz in den Ingenieurwissenschaften kann sich die Technische Universität Wien mit einer weiteren Fokussierung ihrer Aktivitäten im Bereich Biomedical Engineering dieser Herausforderung sowohl in der Forschung als auch in der Lehre stellen. In den Fakultäten für Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik, Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, Mathematik und Geoinformation, Physik sowie Technische Chemie der Technischen Universität Wien werden sowohl in der Forschung als auch in der Lehre zahlreiche Teilgebiete des Biomedical Engineering mit Erfolg abgedeckt. Die einschlägigen Lehrkompetenzen sollen in einem interfakultären Masterstudium Biomedical Engineering integriert werden. Dieses internationale und forschungsorientierte Masterstudium in Biomedical Engineering hat auch die Ambition, den Anteil der Frauen in den Ingenieurwissenschaften zu erhöhen, die Kommunikation des Ingenieurwesens mit der Gesellschaft zu verbessern und internationale Studierende besonders aus Mitteleuropa anzuziehen. In diesem letzten Sinne werden die Lehrveranstaltungen dieses Masterstudiums vorwiegend in englischer Sprache angeboten. Das Masterstudium Biomedizinische Technik baut auf den Bachelorstudien der beteiligten Fakultäten auf und gibt die Möglichkeit, einen der Schwerpunkte Biomaterials & Biomechanics, Biomedical Instrumentation & Signals, Mathematical & Computational Biology sowie Medical Physics & Imaging zu wählen. Im vorgegebenen Rahmen von vier Semestern wird es neben den Pflichtfachblöcken vier Wahlpflichtkataloge zu den Schwerpunkten geben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über Freifächer die persönlichen Interessen der Studierenden in einem geeigneten Umfang zu berücksichtigen
Berufsfeld
Tätigkeitsbereiche
- Grundlagen- und angewandte Forschung an Universitäten, in Spitälern, an außeruniversitären Forschungseinrichtungen und in der Industrie
- Entwicklung von neuen Biomaterialien, Instrumenten, Prozessen, Sensoren, Simulations- und Abbildungsverfahren
- Modellierung von Organen, Implantaten und physiologischen Prozessen
- Implementierung von neuen technischen Lösungen in Biologie und Medizin
- Operativer Einsatz von technischen Systemen in der Medizin (Klinik-Ingenieurwesen)
- Consulting im biologisch-medizinisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich
Besondere Qualifikationsmerkmale
- Breite wissenschaftliche Grundlagenkenntnisse
- Lösungskompetenz für interdisziplinäre Probleme
- Forschungserfahrung
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Wien
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