Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 48 | 129 | 27.12% / 72.88% | 177 |
| Begonnene Studien | 82 | 207 | 28.37% / 71.63% | 289 |
| Ordentliche Studierende | 183 | 708 | 20.54% / 79.46% | 891 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 50 | 158 | 24.04% / 75.96% | 208 |
| Begonnene Studien | 70 | 225 | 23.73% / 76.27% | 295 |
| Ordentliche Studierende | 234 | 847 | 21.65% / 78.35% | 1.081 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement ist die allgemeine Universitätsreife.
Zusätzlich ist vor vollständigem Abschluss des Bachelorstudiums eine Zusatzprüfung über Darstellende Geometrie abzulegen, wenn die in § 4 Abs. 1 lit. c und § 2 Abs.4 der Universitätsberechtigungsverordnung BGBl. II Nr. 44/1998 (UBVO) festgelegten Kriterien erfüllt sind. Die Studien- und Prüfungsabteilung hat dies festzustellen und am Studienbuchblatt zu vermerken.
Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen. Für einen erfolgreichen Studienfortgang werden Deutschkenntnisse nach Referenzniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) empfohlen.
Information
Entsprechende der Leitidee der TU Wien "Technik für Menschen" konzipieren, planen und bauen BauingenieurInnen zum Wohl der Menschen und mit Bedachtnahme auf unsere Umwelt.
Sie arbeiten interdisziplinär, systemübergreifend und sind für Errichtung und Betrieb von Gebäuden und Infrastrukturen, aber auch für die Konzipierung von Systemen zur Versorgung und Entsorgung verantwortlich. Produkte ihrer Arbeit sind Bauwerke wie Häuser, Brücken, Tunnel, Straßen, Bahntrassen, Hochwasserschutzanlagen, Kanalisation, Kläranlagen, Abfallentsorgungsanlagen, Kraftwerke und Trinkwasserversorgungsanlagen sowie die Optimierung von Systeme wie Wasserwirtschaft, Ressourcenmanagement , Abfallwirtschaft oder Verkehrswesen.
BauingenieurInnen kooperieren mit anderen Fachbereichen, u.a. Architektur, Geoinformation, Biologie, Raumplanung, Verfahrenstechnik oder Chemie. Als interdisziplinäre Ingenieurswissenschaft gehen die zentralen Themen dabei weit über das bloße Betrachten einzelner Bauwerke hinaus: Fragen der Baustoffkunde, der Bauphysik, der Nachhaltigkeit oder des Umwelt- und Lärmschutzes, des Infrastrukturmanagements sind nur einige wenige Beispiele dafür.
Studieninhalt
Wichtig ist ein ausgeprägtes Interesse an technisch-naturwissenschaftlichen Vorgängen und der Lösung komplexer Aufgaben.
Von Vorteil sind die Bereitschaft und Freude in interdisziplinären Projekten auch mit anderen Berufsgruppen tätig zu sein und der Wille zu verantwortungsvollem Arbeiten.
Während des Studiums werden Methoden und ingenieurswissenschaftliche Kenntnisse vermittelt, die ein erfolgreiches Umsetzen praktischer Aufgabenstellungen garantieren.
Die Studien sind den Anforderungen entsprechend durchwissenschaftliche Tiefe,engen Bezug zur Praxis,Methodenorientierung und interdisziplinäre Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungencharakterisiert.
Den Grundsätzen einer universitären Ausbildung folgend, wird von den Studierenden ein hohes Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung - auch als Vorbereitung auf das zukünftige Berufsleben - verlangt.
Qualifikationsprofil
Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums verfügen über fundierte methodische sowie natur- und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse. Den Grundlagen- und Kernfächern des Bauingenieurwesens kommt dabei besondere Bedeutung zu, um dem Anspruch einer universellen Ausbildung gerecht zu werden.
Die Fähigkeit zu analytischem und interdisziplinärem Denken, das räumliche Vorstellungsvermögen sowie das Abstraktions- und Modellbildungsvermögen werden geschult.
Das Bachelorstudium bietet damit eine breite und fundierte Ausbildung in allen Bereichen des Bauingenieurwesens. Aufbauend auf diesen Grundlagen erfolgt im Masterstudium eine Vertiefung in einem Bereich des Bauingenieurwesens und die Anwendung der theoretischen Kenntnisse auf praktische Aufgaben.
Berufsfeld
Die breitgefächerten Tätigkeitsfelder der Absolventen/-innen sind durch komplexe und vielfältige Aufgabenstellungen sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit geprägt.
Bauingenieure/-innen gestalten unsere technische Umwelt. Sie planen Bauwerke, wirken an deren Realisierung maßgebend mit und entwickeln Maßnahmen zur Erhaltung der grundlegenden Systeme zur nachhaltigen Gestaltung von Siedlungen und der Industrie. Sie planen und realisieren Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und zur Vorbeugung von Katastrophen.
Die berufliche Tätigkeit entfaltet sich in Ingenieurbüros, Bauunternehmen, in der Baustoffindustrie und der öffentlichen Verwaltung sowie in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Wien
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