Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 20 | 44 | 31.25% / 68.75% | 64 |
| Begonnene Studien | 21 | 58 | 26.58% / 73.42% | 79 |
| Ordentliche Studierende | 51 | 188 | 21.34% / 78.66% | 239 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 19 | 37 | 33.93% / 66.07% | 56 |
| Begonnene Studien | 20 | 57 | 25.97% / 74.03% | 77 |
| Ordentliche Studierende | 49 | 213 | 18.7% / 81.3% | 262 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Die Zulassung zu einem Diplom- oder Bachelorstudium setzt voraus:
1. die allgemeine Universitätsreife:
a. Österreichisches Reifezeugnis (z.B. Gymnasium, HTL, HAK, BORG, Berufsreifeprüfung..........)
b. Studienberechtigungszeugnis
c. ein in Österreich nostrifiziertes ausländisches Zeugnis oder Zulassungsbescheid des Rektors
d. Urkunde über den Abschluß eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländ. oder ausländ. postsekundären Bildungsreinrichtung (z.B. FH-Studiengänge)
2. die besondere Universitätsreife:
Für in Österreich ausgestellte Reifezeugnisse handelt es sich um Zusatzprüfungen zur Reifeprüfung, (z.B. Ergänzungsprüfung "Darstellende Geometrie" und Zusatzprüfung "Biologie"). InhaberInnen ausländischer Reifezeugnisse haben das Recht auf einen Studienplatz zum selben Studium im Ausstellungsstaat des Reifezeugnisses nachzuweisen.
3. die Kenntnis der deutschen Sprache
Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen; liegt der Nachweis nicht vor, so ist eine Ergänzungsprüfung vorzuschreiben, die vor der Zulassung zum ordentlichen Studium abzulegen ist.
Information
Was haben eine Goretex-Jacke,
Biodiesel und ein 10-Euro-Schein gemeinsam? - Richtig, bei allen dreien
hat die Verfahrenstechnik ein gewaltiges Wörtchen mitzureden. Und das
gilt für so gut wie alle Bereiche des täglichen Lebens, von
Nahrungsmitteln bis zu Kunststoffen, von Hygieneartikeln bis zu
Computer- Chips. Kurz gesagt: ohne Verfahrenstechnik keine modernen
Produkte. Verfahrenstechnik ist - in einfachen Worten - jene
Wissenschaft, die sich mit Stoffumwandlung durch mechanische, thermische
oder chemische Prozesse befasst. Und wie in der Definition schon
anklingt, spielen dabei viele andere Wissenschaften eine Rolle: Chemie,
Mathematik, Maschinenbau, um nur einige zu nennen. Interdisziplinarität
wird also groß geschrieben. Das Schöne daran: All das wird bereits früh
im Studium in der Praxis erprobt. Denn viele Lehrveranstaltungen führen
direkt in die Betriebe. Möglich macht's die traditionell gute
Zusammenarbeit mit der Industrie. Übrigens: Tradition hat auch das
freundschaftliche Klima an den gut ausgestatteten Instituten!
Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechniker sind Allrounder. Da
nahezu alle Industriezweige Verfahrenstechnik benötigen, sind die
Berufsmöglichkeiten überaus vielfältig. Überall, wo Industrieanlagen
errichtet und betrieben werden, ist das Know-how und die Kompetenz von
Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechnikern gefragt. Das Spektrum
reicht dabei von der Nahrungs- und Genussmittelindustrie,
Papierindustrie, Kunststoffindustrie über Petrochemie und
Chemikalienherstellung bis hin zu Biotechnologie und vielen anderen
mehr. Darüber hinaus enthält Verfahrenstechnik Eine stark
umweltorientierte Komponente. Verfahrenstechnikerinnen und
Verfahrenstechniker werden deshalb auch gerne von Unternehmen und
Behörden als Fachleute in Umweltfragen beschäftigt.
Aufbau
Das Verfahrenstechnik-Studium
gliedert sich in ein sechssemestriges Bachelorstudium
„Verfahrenstechnik“ und ein viersemestriges Masterstudium. Am Ende des
Bachelorstudiums steht der „BSc“ (Bachelor of Science). Im Bereich
Verfahrenstechnik stehen damit bereits interessante Berufsmöglichkeiten
offen. So ist beispielsweise die Kombination aus HTL-Abschluss und „BSc“
eine gute Basis, um sofort ins Berufsleben einzusteigen. Wer's noch
genauer wissen will und weiterstudiert, dem bieten sich interessante
Kombinationen mit anderen Studienrichtungen. Und da der akademische Grad
international anerkannt wird, kann das Studium auch problemlos in einem
anderen Land fortgesetzt werden. Das Bachelorstudium Verfahrenstechnik bildet die Grundlage für das darauf aufbauende, viersemestrige Masterstudium. In den Masterprogrammen Papier- und Zellstofftechnik sowie Verfahrenstechnik werden die zuvor erworbenen Kenntnisse vertieft und ausgeweitet.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Steiermark
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