Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 0 | 1 | 0% / 100% | 1 |
| Begonnene Studien | 2 | 44 | 4.35% / 95.65% | 46 |
| Ordentliche Studierende | 16 | 279 | 5.42% / 94.58% | 295 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Gemäß §1 des Curriculums werden Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Telematik ohne weitere Einschränkungen zugelassen.
Absolventinnen und Absolventen der folgenden Bachelor-Studien werden zum Masterstudium Telematik zugelassen, haben aber im Rahmen des Wahlfaches eine zugeordnete Liste von Lehrveranstaltungen aus dem Bachelorstudium Telematik zu absolvieren, die durch die Zulassung zum Masterstudium zum Pflichtfach werden. Übersteigt der Umfang der Lehrveranstaltungen den vorgesehenen Umfang des Wahlfaches von maximal 24 ECTS-Anrechnungspunkten, so vermindert sich dadurch der Umfang des ersten oder zweiten Faches. Der Gesamtumfang von Pflichtfach, Wahlfach, erstem Fach und zweitem Fach beträgt in jedem Fall zumindest 74 ECTS-Anrechnungspunkte.
Wurden die vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen im Rahmen des zur Zulassung berechtigenden Bachelorstudiums bereits absolviert, so gilt §4 des Curriculums sinngemäß. Alle Details im Curriculum.
Information
Das Masterstudium (Dipl.-Ing.) setzt auf dem Bachelorstudium auf und dauert 4 Semester. Das Masterstudium kann jedoch auch mit geeigneten anderen Vorbildungen studiert werden. Es dient der Spezialisierung und besteht zur Gänze aus wählbaren Spezialgebieten.
Die Studierenden entscheiden sich für zwei Hauptfächer. Diese Spezialgebiete können aus einem breiten Angebot gewählt werden.
Dazu gehören unter anderem Bereiche wie:
- Security in Information Technology
- System-on-Chip Design
- Computational Intelligence
- Computer Vision und Grafik
- Multimedia
- Telecommunications and Mobile Computing
- Entwurf elektronischer Geräte
- Mikroelektronik
- Medizinische Informatik und Neuroinformatik
- Softwaretechnologie
- Computertechnik
- Audiotechnik
- uvm.
Großer Wert wird in der Telematik auch auf die Vermittlung immer wichtiger werdender „Soft Skills“ gelegt. Teamarbeit, Projektarbeiten, Vortragstätigkeiten sowie internationale Kontakte gewährleisten eine hervorragende persönlichkeitsadäquate Berufsvorbildung.
Qualifikationsprofil
Informations- und Telekommunikationsnetze und -systeme haben in den letzten Jah-ren wesentlich und rasant an Bedeutung gewonnen und sind in praktisch allen Aspek-ten von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft integraler Bestandteil neuer Tech-nologien. Dementsprechend weitläufig sind die Tätigkeitsfelder von Personen mit ei-ner Telematik-Ausbildung.
Das Tätigkeitsfeld der Absolventinnen und Absolventen der Telematik umfasst das eigenständige Modellieren, Entwerfen, Implementieren, Betreiben und Beurteilen komplexer Hard- und Softwaresysteme im Bereich der Informationstechnologie und Telekommunikation. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis auf dem neuesten Stand des Wissens in einem oder mehreren Spezialbereichen. Die beruflichen Möglichkeiten sind aufgrund des breiten Tätigkeitsfeldes der Telematik sehr vielseitig: in der Industrie, in Dienstleistun-gen, der öffentlichen Verwaltung und in Lehre und Forschung, dabei überwiegend in Führungspositionen.
a) Bildungs- und Ausbildungsziele
Noch nie in der Geschichte menschlichen Handelns bestand ein derart rascher Wis-senszuwachs und damit verbunden eine Wissensveränderung wie dies in den Infor-mationstechnologien der Fall ist. Diplom-Ingenieurinnen und Diplom-Ingenieure der Telematik lernen, mit diesem Phänomen umzugehen und sich auf die Notwendigkeit der eigenverantwortlichen und ständigen Erneuerung ihres Wissens einzustellen. Daher ist das Programm auf eine große Freiheit bei der Zusammenstellung der Lehrinhalte ausgerichtet und bereitet auf die Unabhängigkeit und Eigeninitiative beim Den-ken, Entscheiden und Handeln vor.
Ziel der Bildung ist daher besonders die Befähigung zum interdisziplinären Denken, Entscheiden und Handeln, sowie zur integrativen Betrachtungsweise von Systemen, und daher Umwelt- und Gesellschaftsfragen, die speziell im Hinblick auf die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft an Bedeutung gewinnen.
Die Informationstechnologien sind die Träger und Motoren der Globalisierung und der Ausbreitung der englischen Sprache als „Lingua Franca“ unserer Welt. Daher ist die Verwendung der englischen Sprache ein natürliches Element des Programms, Auslandsaufenthalte werden gefördert, internationale Doktoratsstudierende sind in das Geschehen integriert, Gastprofessorinnen und Professoren aus dem internationalen Umfeld bereichern das Programm ganz wesentlich und tragen zur Entwicklung sozialer Kompetenzen bei. Projekte, Vortragstätigkeiten, schriftliche Ausarbeitungen sowie Teamarbeit in Gruppen dienen der Entwicklung der entsprechenden Schlüsselqualifi-kationen. Planungsdenken wird als integrales Element des Programms entwickelt.
b) Lernergebnisse
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums der Telematik werden auf diese vielfältigen Qualifikationen vorbereitet und sind in der Lage, sich in kurzer Zeit in allen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie besser einzuarbeiten als Personen, die Masterabschlüsse anderer, weniger interdisziplinärer Bildungs- und Ausbildungsprogramme vorweisen. Studierende des Masterstudiums der Telematik haben mit dem erfolgreichen Abschluss des Studienprogramms folgende Ziele erreicht:
1) Wissen und Verstehen
Die Absolventinnen und Absolventen
- haben ein Verständnis der einschlägigen Grundlagen entwickelt,
- sind mit den wesentlichsten Theorien, Prinzipien und Methoden der Informationsverarbeitung und Informationstechnik vertraut und haben ihr Wissen in zwei wissenschaftlichen Bereichen aus der Informationsverarbeitung und Informationstechnik besonders vertieft,
- kennen die Arbeitsmethoden dieser Bereiche und sind in der Lage, diese und die wissenschaftlichen Grundlagen praktisch anzuwenden,
- kennen die wichtigsten Strategien zum Lösen von Problemen.
2) Erschließung von Wissen '
Die Absolventinnen und Absolventen
- sind in der Lage, das theoretische Wissen technischer und wissenschaftlicher Natur auf praktische Anwendungen umzusetzen,
- haben die Fähigkeit zur fächerübergreifenden Analyse und Beurteilung entwickelt sowie die Fähigkeit, Lösungen zu begründen und zu vertreten und
- erkennen die ethischen, sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge und Notwendigkeiten.
3) Übertragbare Kompetenzen
Die Absolventinnen und Absolventen
- können sich neues Wissen aneignen und selbständig an Forschungs- und Entwicklungsprojekten mitarbeiten,
- haben ein Bewusstsein für die Notwendigkeit lebenslanger Weiterbildung entwickelt,
- sind in der Lage, die Ergebnisse in schriftlicher und mündlicher Form zu präsentieren und zu Entscheidungsprozessen beizutragen,
- verfügen über grundlegende Kenntnisse in der Abwicklung von Projekten,
- sind fähig, sich in ein Team zu integrieren und selbständig Teilaufgaben und Führungsfunktionen zu übernehmen,
- sind zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Lage.
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