Einstieg
Gemäß §1 dieses Curriculums werden Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Technische Mathematik an der TU Graz und des Bachelorstudiums Mathematik an der Karl-Franzens-Universität Graz ohne weitere Einschränkungen zugelassen. Absolventinnen und Absolventen von mathematischen Bachelorstudien in- und ausländischer Universitäten werden in der Regel ebenfalls ohne weitere Einschränkungen zugelassen, außer wenn deutliche inhaltliche Abweichungen der Bachelorstudien im Vergleich zum Bachelorstudium Technische Mathematik an der TU Graz vorliegen. In diesem Fall werden gemäß § 1 bis zu 20 ECTS-Anrechnungspunkte aus den Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums Technische Mathematik als Pflichtfach festgelegt. Absolventinnen und Absolventen der folgenden Bachelorstudien werden zum Masterstudium Technomathematik zugelassen, haben aber im Rahmen des Wahlfaches eine zugeordnete Liste von Lehrveranstaltungen aus dem Bachelorstudium Technische Mathematik zu absolvieren, die durch die Zulassung zum Masterstudium zum Pflichtfach werden. Wurden die vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen im Rahmen des zur Zulassung berechtigenden Bachelorstudiums bereits absolviert, so gilt §4 dieses Curriculums sinngemäß.
Information
Das viersemestrige Masterstudium vertieft das im Bachelorstudium Technische Mathematik
erworbene Wissen. Die Technomathematik umfasst die mathematische
Modellbildung technischer und naturwissenschaftlicher Phänomene,
theoretische Untersuchungen zur Lösbarkeit dieser Modelle und zu den
Eigenschaften der Lösungen sowie die Entwicklung, Analyse und
Implementierung effizienter numerischer Verfahren zur Bestimmung von
Näherungslösungen. Dies schließt auch die kritische Auseinandersetzung
mit den erhaltenen Ergebnissen, d.h. die Bewertung der numerischen
Simulation ein.
Aufbau
In Lehrveranstaltungen zur
Angewandten Analysis und Numerischen Mathematik werden die bei der
Modellierung und Simulation technischer und naturwissenschaftlicher
Problemstellungen benötigten mathematischen Kenntnisse vertieft und
erweitert. Durch die Auswahl spezifischer technischer Wahlfächer aus den
Bereichen Festkörper- und Strömungsmechanik, Theoretische Physik sowie
Elektrotechnik kann ein persönliches Profil ausgeprägt werden. In
Vorlesungen, Seminaren und Projekten zur Mathematischen Modellierung und
zur Numerischen Simulation werden dann die mathematischen Methoden mit
anwendungsbezogenen Aufgabenstellungen verknüpft. Das Studium schließt
mit einer Masterarbeit im vierten Semester ab. Absolventinnen bzw.
Absolventen wird der akademische Grad „Diplom-Ingenieurin“ bzw.
„Diplom-Ingenieur“ verliehen, der international dem „Master of Science“
(„MSc“) entspricht.
Berufsfeld
AbsolventInnen des
Magisterstudiums Technomathematik öffnet sich ein breites Spektrum an
beruflichen Möglichkeiten. Die Fähigkeit zur interdisziplinären
Zusammenarbeit macht sie zu begehrten MitarbeiterInnen und PartnerInnen
in der industriellen Forschung und Entwicklung. Die numerische
Simulation spielt in vielen Bereichen eine immer größere Rolle.
Anwendungen finden sich zum Beispiel in der Fahrzeugindustrie, im
Maschinenbau, in der Luft- und Raumfahrttechnik oder in der
Elektrotechnik, aber auch verstärkt in der Medizin.
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Steiermark
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