Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 0 | 1 | 0% / 100% | 1 |
| Begonnene Studien | 8 | 11 | 42.11% / 57.89% | 19 |
| Ordentliche Studierende | 26 | 20 | 56.52% / 43.48% | 46 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
§ 7 Aufnahmebedingungen § 7a Studium
(1) Studierende, die ein Bakkalaureats- bzw. Bachelorstudium der Chemie oder der Technischen Chemie im Umfang von mindestens 180 ECTS-Credits/- Anrechnungspunkten abgeschlossen haben, sind berechtigt, das Masterstudium Technische Chemie aufzunehmen.
(2) Studierende die ein anderes Studium mit einem Umfang von mindestens 180 ECTS-Credits/-Anrechnungspunkten abgeschlossen haben, können ebenfalls zum Masterstudium Technische Chemie zugelassen werden. Die Zulassung zum Studium trifft ausschließlich das Rektorat auf Empfehlung des Studienrechtlichen Organes der Universität des Anlassfalles nach Rücksprache mit dem zuständigen Studienrechtlichen Organ der beteiligten Universität. Dazu wird die Anhörung der interuniversitären Arbeitsgruppe „Studienkommission Chemie und chemische Technologien“ empfohlen.
§ 7b Übergangsbestimmungen
(1) Studierende, die vor dem Inkrafttreten dieses Curriculums ihr Diplomstudium Technische Chemie begonnen haben, sind berechtigt, ihr Studium innerhalb des sich aus den für das Studium vorgesehenen ECTS-Credits/-Anrechnungspunkten ergebenden Zeitraumes zuzüglich zweier Semester abzuschließen (Ende Sommersemester 2012). Wird das Studium bis dahin nicht abgeschlossen, sind sie dem Curriculum des Bachelorstudiums Chemie zu unterstellen. Sie sind aber jederzeit berechtigt, sich freiwillig dem Curriculum des Bachelorstudiums Chemie zu unterstellen.
(2) Studierenden, die sich nach § 7b Abs. 1 dem Curriculum des Bachelorstudiums Chemie unterstellen und dieses abschließen, werden auf Antrag ihre bisherig erbrachten, über das Bachelorstudium Chemie hinausgehenden Leistungsnachweise anerkannt, sofern diese den in diesem Curriculum vorgeschriebenen Leistungsnachweisen als gleichwertig anzusehen sind.
Information
Das ingenieurwissenschaftliche Masterstudium Technische Chemie umfasst vier Semester und besteht aus einem Studienabschnitt. Es vertieft das im Bachelorstudium Chemie (6 Semester) erworbene Wissen. Der Gesamtumfang des Masterprogrammes beträgt 120 ECTS-Credits.
Im Masterstudium liegen die Schwerpunkte auf den Fachbereichen:
- Erneuerbare Ressourcen
- Makromolekulare Chemie und Kunststofftechnik
- Oberflächen- und Grenzflächentechnologie (hier werden
technologisch bedeutende Materialien und Materialgruppen, Technologien
zu deren Herstellung und Anwendung sowie Untersuchungs-, Prüf- und
Analysenmethoden behandelt)
Absolventinnen und Absolventen erlangen den akademischen Grad
„Diplom-Ingenieurin“ bzw. „Diplom-Ingenieur“, der international dem
„Master of Science“ („MSc“) entspricht.
Berufsfeld
Die allgemeine Vorstellung vom
Berufsbild der Chemikerin oder des Chemikers, die/der einsam im Labor
agiert und dort die unterschiedlichsten Reagenzien und Mixturen erzeugt,
ist auch im Bereich Technische Chemie dem Bild des
Forschungs-Managements gewichen. Wissenschaftlich gebildete Fachkräfte
sind heute mehr denn je gefordert, an der Erprobung und am Einsatz der
entwickelten Stoffe aktiv mitzuwirken. Das Berufsfeld hat sich nicht
zuletzt durch diesen Anwendungsaspekt erheblich erweitert.
So tragen Chemikerinnen und Chemiker durch die Weiterentwicklung
organischer Leiter oder Halbleiter wesentlich zum Fortschritt im
EDV-Bereich bei, sie werken an der Verbesserung von Baustoffen und
ermöglichen faszinierende Lösungen in Architektur und Bauindustrie. Auch
bei Projekten zur Abluftreinigung für Straßentunnels ist speziell die
Technische Chemie in Graz überaus innovativ. Als speziell ausgebildete
Giftbeauftragte finden Chemieabsolventinnen und -absolventen mitunter in
der Gesteinshüttentechnik und in anderen hochsensiblen Bereichen ihren
Einsatzbereich. Die Entwicklung neuer Medikamente und
Desinfektionsmethoden zählt ebenso zu den klassischen Arbeitsfeldern von
Chemikerinnen und Chemikern wie die Umwelttechnologie – von der
Abfallwirtschaft, Schadstoffeindämmung, Siedlungswasserwirtschaft,
Kunststoff- und Klimatechnik bis hin zum Recycling.
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