Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 4 | 9 | 30.77% / 69.23% | 13 |
| Begonnene Studien | 7 | 18 | 28% / 72% | 25 |
| Ordentliche Studierende | 16 | 47 | 25.4% / 74.6% | 63 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 9 | 11 | 45% / 55% | 20 |
| Begonnene Studien | 12 | 12 | 50% / 50% | 24 |
| Ordentliche Studierende | 27 | 50 | 35.06% / 64.94% | 77 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Die Zulassung zum Studium erfolgt wahlweise an der TU Graz oder der Karl-Franzens-Universität.
Die Zulassung zu einem Diplom- oder Bachelorstudium setzt voraus:
1. die allgemeine Universitätsreife:
a. Österreichisches Reifezeugnis (z.B. Gymnasium, HTL, HAK, BORG, Berufsreifeprüfung..........)
b. Studienberechtigungszeugnis
c. ein in Österreich nostrifiziertes ausländisches Zeugnis oder Zulassungsbescheid des Rektors
d. Urkunde über den Abschluß eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländ. oder ausländ. postsekundären Bildungsreinrichtung (z.B. FH-Studiengänge)
2. die besondere Universitätsreife:
Für in Österreich ausgestellte Reifezeugnisse handelt es sich um Zusatzprüfungen zur Reifeprüfung, (z.B. Ergänzungsprüfung "Darstellende Geometrie" und Zusatzprüfung "Biologie"). InhaberInnen ausländischer Reifezeugnisse haben das Recht auf einen Studienplatz zum selben Studium im Ausstellungsstaat des Reifezeugnisses nachzuweisen.
3. die Kenntnis der deutschen Sprache
Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen; liegt der Nachweis nicht vor, so ist eine Ergänzungsprüfung vorzuschreiben, die vor der Zulassung zum ordentlichen Studium abzulegen ist.
Information
4,5 Milliarden Jahre – kaum eine
andere Wissenschaft erstreckt ihr Forschungsinteresse auf einen so
langen Zeitraum. Doch in den Erdwissenschaften rechnet man in anderen
Maßstäben. Die Erdwissenschaften liefern wichtige Grundlagen für das
Verständnis unseres Planeten. Um Grundlagen geht es auch im
Bachelorstudium Erdwissenschaften: Die Bandbreite der dabei vermittelten
Kenntnisse ist überaus groß und reicht von allgemeinen
naturwissenschaftlichen und fachspezifischen Grundlagen über
Paläontologie und Mineralogie bis zu Petrologie und Hydrogeologie.
Letztere beschäftigt sich mit dem Wasser in der Erdkruste und ist ein
neuer Schwerpunkt, der österreichweit einzigartig ist.
Ein allgemeines Interesse für Naturwissenschaften ist für das Studium
der Erdwissenschaften ebenso unerlässlich wie genaues Arbeiten. Und noch
etwas sollten zukünftige Erdwissenschaftlerinnen und Erdwissenschaftler
mitbringen: Freude an der Arbeit in der Natur, denn viele Übungen
finden im Gelände statt. Wer darüber hinaus Freude am experimentellen
Arbeiten hat und sich im Umgang mit Computern gut zurechtfindet, der
bringt die wesentlichsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen
Studienverlauf mit.
NAWI Graz – Kompetenz hoch zwei
Das Studium der Erdwissenschaften wird im Rahmen von NAWI
Graz als gemeinsames Studium der TU Graz und der
Karl-Franzens-Universität angeboten. Für die Studierenden bedeutet das:
Profitieren von den Spitzenleistungen und den Kompetenzen zweier
Universitäten – ein absolutes Novum in Österreich!
Aufbau
Das Bachelorstudium Erdwissenschaften
besteht aus einem Studienabschnitt mit einer Studieneingangsphase und
dauert insgesamt sechs Semester. Am Ende des Studiums steht der „BSc“
(Bachelor of Science). Der Abschluss des Bachelorstudiums ermöglicht
interessante Kombinationen mit anderen Studienrichtungen. Und da der
akademische Grad international anerkannt wird, kann das Studium auch
problemlos in einem anderen Land fortgesetzt werden. So ist der „BSc“
zwar der erste akademische Studienabschluss, mit dem „BSc“ allein
erwerben Studierende jedoch noch keine ausreichende berufliche
Qualifikation. Das Bachelorstudium Erdwissenschaften bildet die
Grundlage für das darauf aufbauende, viersemestrige Masterstudium.
In den Spezialisierungsrichtungen „Engineering Geology“, „Hydrogeologie
und Hydrogeochemie“, „Geologie und Petrologie“ sowie „Geobiologie und
Paläo-Ökologie".
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Steiermark
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