Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 30 | 77 | 28.04% / 71.96% | 107 |
| Begonnene Studien | 39 | 83 | 31.97% / 68.03% | 122 |
| Ordentliche Studierende | 126 | 329 | 27.69% / 72.31% | 455 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 25 | 78 | 24.27% / 75.73% | 103 |
| Begonnene Studien | 32 | 99 | 24.43% / 75.57% | 131 |
| Ordentliche Studierende | 127 | 345 | 26.91% / 73.09% | 472 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Die Zulassung zu einem Diplom- oder Bachelorstudium setzt voraus:
1. die allgemeine Universitätsreife:
a. Österreichisches Reifezeugnis (z.B. Gymnasium, HTL, HAK, BORG, Berufsreifeprüfung..........)
b. Studienberechtigungszeugnis
c. ein in Österreich nostrifiziertes ausländisches Zeugnis oder Zulassungsbescheid des Rektors
d. Urkunde über den Abschluß eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländ. oder ausländ. postsekundären Bildungsreinrichtung (z.B. FH-Studiengänge)
2. die besondere Universitätsreife:
Für in Österreich ausgestellte Reifezeugnisse handelt es sich um Zusatzprüfungen zur Reifeprüfung, (z.B. Ergänzungsprüfung "Darstellende Geometrie" und Zusatzprüfung "Biologie"). InhaberInnen ausländischer Reifezeugnisse haben das Recht auf einen Studienplatz zum selben Studium im Ausstellungsstaat des Reifezeugnisses nachzuweisen.
3. die Kenntnis der deutschen Sprache
Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen; liegt der Nachweis nicht vor, so ist eine Ergänzungsprüfung vorzuschreiben, die vor der Zulassung zum ordentlichen Studium abzulegen ist.
Information
Im Gesundheitswesen kündigen sich dramatische Veränderungen an. Mit der steigenden Qualität der medizinischen Versorgung steigt auch die Lebenserwartung. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die medizinische Versorgung der Zukunft und an ein leistungsstarkes Gesundheitssystem, das sich in der Prävention, in der Diagnose und in der Therapie modernster technischer Mittel bedient. Biomedical Engineering liefert dafür das nötige Know-how und die nötigen Produkte ebenso wie die neuesten informationstechnischen Lösungen. Der Herzschrittmacher und alle anderen medizinischen Implantate gehören ebenso dazu wie die Magnetresonanz-Tomografie oder chirurgische „Navigationshilfen“, die eine Beobachtung eines operativen Eingriffs am Monitor ermöglichen. Biomedical Engineering arbeitet aber auch auf der molekularen Ebene und beschäftigt sich zum Beispiel mit dem „Design“ von Molekülen. Das heißt, es wird untersucht, wie geeignete Moleküle zur Therapie von Krankheiten eingesetzt werden können.
Auch wenn biologische und medizinische Grundkenntnisse unverzichtbar für die Arbeit als Biomedical Engineer sind: Biomedical Engineering ist ein technisches Studium! Lateinkenntnisse werden dafür nicht erwartet. Mathematik und Physik gehören hingegen ebenso zu den Voraussetzungen wie ein Interesse an technischen Fragestellungen. Und wer darüber hinaus Freude an interdisziplinären Fachgebieten und an der interdisziplinären Zusammenarbeit hat, der bringt die wesentlichsten Eigenschaften für einen erfolgreichen Studienverlauf mit.
Aufbau
Das Bachelorstudium Biomedical Engineering dauert sechs Semester. Am Ende des Studiums steht der „BSc“ (Bachelor of Science). Das Bachelorstudium bildet die Grundlage für das darauf aufbauende, viersemestrige Masterstudium mit den den Spezialisierungsmöglichkeiten „Health Care Engineering“, „Bioimaging & Bioinstrumentation“, „Bioinformatics & Medical Informatics“ und „Molecular Bioengineering“.
Im Rahmen des Bachelorstudiums „Biomedical Engineering“ werden folgende Kompetenzen vermittelt:
* fundierte Kenntnisse der medizinisch-biologischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen
* biomedizinische Grundlagen
* Grundlagen der Elektrotechnik und Informatik
* Verständnis für die Sprache und die Inhalte dieser Fachbereiche
* Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit und Problemlösung
* kritisches und analytisches Denken, um adäquate Problemlösungen zu finden.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Steiermark
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