Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 7 | 5 | 58.33% / 41.67% | 12 |
| Begonnene Studien | 9 | 7 | 56.25% / 43.75% | 16 |
| Ordentliche Studierende | 9 | 7 | 56.25% / 43.75% | 16 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 4 | 7 | 36.36% / 63.64% | 11 |
| Begonnene Studien | 6 | 13 | 31.58% / 68.42% | 19 |
| Ordentliche Studierende | 13 | 21 | 38.24% / 61.76% | 34 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Information
Das viersemestrigen Masterstudium im Gesamtumfang von 120 ECTS-Credits erweitert das im Bachelorstudium Architektur (6 Semester) erworbene Wissen. Entlang der zentralen Aufgabe des Entwerfens sieht das Masterstudium Architektur
verschiedene Vertiefungsthemen, begleitet von spezialisierten
Wahlfächern, vor. Die Vertiefungen schließen jeweils mit Ende eines
Semesters ab, sodass Teile des Studiums an anderen in- und ausländischen
Universitäten eingeplant werden können.
Das Studium endet mit einer Masterarbeit im vierten Semester.
Absolventinnen bzw. Absolventen wird der akademische Grad
„Diplom-Ingenieurin“ bzw. „Diplom-Ingenieur“ verliehen, der
international dem „Master of Science“ („MSc“) entspricht. Dieser Titel
berechtigt zum Beginn eines technischen Doktoratsstudiums.
Aufbau
Das Studium besteht aus drei in sich selbständigen Semestern, in denen die mit wahlobligaten Ergänzungsfächern kombinierten Projektübungen die entscheidende Rolle spielen. Daraus geht über ein im dritten Semester belegbares Vorbereitungsseminar im vierten Semester die abschließende Masterarbeit hervor.
Das Masterstudium Architektur besteht aus
- dem Pflichtfach im Umfang von 48 ECTS-Anrechnungspunkten. Davon entfallen 18 ECTS-Anrechnungspunkte auf Pflichtvorlesungen und 30 ECTSAnrechnungspunkte auf inhaltlich wählbare Projektübungen.
- sowie aus einem Wahlfachkatalog (aus dem insgesamt 32 ECTSAnrechnungspunkte gewählt werden müssen, wovon 18 in Abstimmung mit den Projektübungen obligatorisch festgelegt werden),
- Freifach (10 ECTS-Anrechnungspunkte)
- Masterarbeit (30 ECTS-Anrechnungspunkte). Das Thema der Masterarbeit muss dem Pflichtfach oder einem Wahlfach zuzuordnen sein.
Qualifikationsprofil
Architektinnen und Architekten bewegen sich in ihrer auf existentielle Zukunftsfragen bezogenen Praxis in einem komplex verflochtenen Feld unterschiedlicher Anforderungen und hoch arbeitsteiliger Prozesse. Sie müssen technische Kompetenzen nicht allein mit ästhetischem Vermögen verbinden, sondern auch verantwortungsvoll mit ökonomischen, ökologischen und baukulturellen Ressourcen umgehen und dabei versierte Treuhänder sowohl öffentlicher wie privater Interessen sein. Um ihrer gesellschaftlich verantwortungsvollen Rolle auch unter den Bedingungen tief greifender Wandlungsprozesse und erwartbar völlig neuartiger Rahmenbedingungen gewachsen zu sein, bedürfen sie eines entwickelten und verlässlichen kognitiven Instrumentariums ebenso wie einer auf sozial-räumliche Neuformierung gerichteten persönlichen Gestaltungs- und Erfindungskraft. Sie sollen in dem auf nachhaltige, partizipatorische und poetische Umweltgestaltung gerichteten beruflichen Feld weiterhin eine integrierende zentrale Rolle spielen können und sich für das rechte Maß und nicht zuletzt Schönheit verbürgen.
Von diesem Berufsbild ausgehend führt das Studienprogramm die Studierenden so praxisnah und forschungsorientiert wie möglich auf breitester disziplinärer Basis an die fortgeschrittenen, innovationsorientierten Fragestellungen des Berufsfeldes heran. Es ist das Ziel des Grazer Masterstudienganges, forschend zu einem fortgeschrittenen Verständnis und zu einer sicheren Handhabung der vielfältigen Aspekte der Entwurfsarbeit zu gelangen und Architektur als integrative kognitive, technische und schöpferische Praxis verstehen zu lernen.
Dafür lernen die Studierenden schwerpunktmäßig in verschiedenen, nach fachlichen Schwerpunkten geordneten Studios disziplinär komplexe Projekte zu bearbeiten. Diese Studios sind räumliche Organisationsformen, in denen praxisnah konzentriertes Arbeiten im engen gedanklichen Austausch mit anderen möglich ist. Die Aufgabenstellung der Studios reicht vom Maßstab der urbanen Landschaft, der gewachsenen Kulturlandschaft, der Region und der Stadt über einzelne Gebäudetypen bis hin zum Detail von Konstruktion, Darstellung und Raum. Integral gedachte Entwürfe für Gegenstände und Räume werden mit Positionierungen im stattfindenden gesellschaftlichen Wandelungsprozess, d.h. mit Gestaltungsvorschlägen für die Zeit verbunden. Die Kombination von Projektarbeit und inhaltlich ergänzenden Wahlfächern ermöglicht den Einzelnen im Rahmen des generalistisch angelegten Studiums individuell eine besondere fachliche Vertiefung.
Berufsfeld
Das Berufsfeld von Architektinnen
und Architekten ist vielfältig und offen. Traditionell besteht die
architektonische Tätigkeit in der Ausarbeitung und Verwirklichung von
Entwürfen in Architektur- und Planungsbüros. In Teams bestehend aus
unterschiedlichen Berufsgruppen übernehmen Architektinnen und
Architekten aber auch Koordinationsaufgaben und die Ausformung von
Entwicklungs- und Bauprojekten. Arbeiten in der Bauwirtschaft im Rahmen
von Bauträgern, im Bau- und Projektmanagement, bei Landes-, Bundes- oder
Magistratsbehörden sind ebenso Betätigungsfelder wie Visualisierung im
Bereich der neuen Medien, Ausstellungsdesign, Kommunikation oder Grafik.
Architektinnen und Architekten sind als Zivilingenieure freiberuflich
tätig oder in privaten oder öffentlichen Büros beschäftigt.
Das traditionelle Berufsfeld von Architektinnen und Architekten erfasst hauptsächlich die Arbeit an der Ausarbeitung und Verwirklichung architektonischer Entwürfe. Das Berufsfeld ist aber vielfältig und offen. Einige mögliche Berufsfelder sind:
- Freiberufl iche Tätigkeit als Zivilingenieurinnen und -ingenieure oder Mitarbeit in Architektur- und Planungsbüros
- Tätigkeit in der Bauwirtschaft bei Bauträgern oder Generalunternehmen
- Öffentlicher Dienst (Behörden, Magistrate)
- Tätigkeiten in den Bereichen Visualisierung, Ausstellungsdesign, Corporate Identity, Kommunikation oder „neue Medien“
- Lehrtätigkeit an Universitäten, Fachhochschulen oder Höheren Technischen Lehranstalten
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Steiermark
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