Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 117 | 109 | 51.77% / 48.23% | 226 |
| Begonnene Studien | 167 | 212 | 44.06% / 55.94% | 379 |
| Ordentliche Studierende | 343 | 577 | 37.28% / 62.72% | 920 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 106 | 112 | 48.62% / 51.38% | 218 |
| Begonnene Studien | 144 | 191 | 42.99% / 57.01% | 335 |
| Ordentliche Studierende | 437 | 750 | 36.82% / 63.18% | 1.187 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Die Zulassung zu einem Diplom- oder Bachelorstudium setzt voraus:
1. die allgemeine Universitätsreife:
a. Österreichisches Reifezeugnis (z.B. Gymnasium, HTL, HAK, BORG, Berufsreifeprüfung..........)
b. Studienberechtigungszeugnis
c. ein in Österreich nostrifiziertes ausländisches Zeugnis oder Zulassungsbescheid des Rektors
d. Urkunde über den Abschluß eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländ. oder ausländ. postsekundären Bildungsreinrichtung (z.B. FH-Studiengänge)
2. die besondere Universitätsreife:
Für in Österreich ausgestellte Reifezeugnisse handelt es sich um Zusatzprüfungen zur Reifeprüfung, (z.B. Ergänzungsprüfung "Darstellende Geometrie" und Zusatzprüfung "Biologie"). InhaberInnen ausländischer Reifezeugnisse haben das Recht auf einen Studienplatz zum selben Studium im Ausstellungsstaat des Reifezeugnisses nachzuweisen.
3. die Kenntnis der deutschen Sprache
Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen; liegt der Nachweis nicht vor, so ist eine Ergänzungsprüfung vorzuschreiben, die vor der Zulassung zum ordentlichen Studium abzulegen ist.
Information
Architektinnen und Architekten sind wesentlich an der Gestaltung unserer Umwelt beteiligt. Ihr Aktionsfeld hat sowohl technische wie wirtschaftliche, rechtliche, politische und kulturelle Aspekte. Das Studienprogramm führt die Studierenden auf breitester Basis und in komplexen Zusammenhängen an die grundlegenden Fragestellungen des Berufsfeldes heran. Die zu bearbeitenden Aufgaben reichen vom großen Maßstab der Landschaft, der Region und der Stadt über einzelne Gebäudetypen bis hin zum Detail von Konstruktion und Raum. Studierende sollten neben dem Erlernen der methodischen Basis bereit sein, sich ein breites Kulturwissen, Verständnis für kulturelle Zusammenhänge und Sozialkompetenzen anzueignen.
Aufbau
Die Studieneingangs- und Orientierungsphase (Orientierungsjahr) gemäß § 66 UG enthält Lehrveranstaltungen mit einführendem oder orientierendem Charakter und besteht aus allen Lehrveranstaltungen des 1. und 2. Semesters mit Ausnahme der Lehrveranstaltungen, Archi-tektur- und Kunstgeschichte, Architekturgeschichte 1, Gestalten und Entwerfen 2, Gestalten und Entwerfen Exkursion, Konstruieren 2 SE, Tragwerkslehre 2 VU, Darstellungsmethoden, Darstellende Geometrie.
Die Lehrveranstaltungen, die zu dieser Phase gehören, sind zusätzlich in der Tabelle in § 5 durch einen * in der ersten Spalte gekennzeichnet.
Die Studieneingangs- und Orientierungsphase gilt als abgeschlossen, wenn alle Prüfungen der Phase positiv absolviert wurden. Diese sind:
- Gestalten + Entwerfen 1 SE
- Konstruieren 1 VO
- Konstruieren 2 VO
- Baustoffkunde
- Konstruieren 1 SE inkl. Technisches Zeichnen
- Tragwerkslehre 1 VU
In § 5 sind die einzelnen Lehrveranstaltungen dieses Bachelorstudiums und deren Zuord-nung zu den Fächern aufgelistet. Die Semesterzuordnung ist eine Empfehlung und stellt si-cher, dass die Abfolge der Lehrveranstaltungen optimal auf Vorwissen aufbaut und das Ar-beitspensum des Studienjahres 60 ECTS-Anrechnungspunkte nicht überschreitet.
Das Freifach dieses Bachelorstudiums enthält frei zu wählende Lehrveranstaltungen
im Umfang von 9 ECTS-Anrechnungspunkten.
In den Lehrveranstaltungen Entwerfen 4 und Entwerfen spezialisierter Themen ist eine Ba-chelorarbeit gemäß § 80 UG anzufertigen. Die Bachelorarbeit ist eine eigenständige, schrift-liche, Arbeit, die nicht als Abschluss des Studiums zu verstehen ist.
Qualifikationsprofil
Architektinnen und Architekten sind wesentlich an der Gestaltung unserer Umwelt beteiligt. Ihr disziplinäres Aktionsfeld hat sowohl technische wie wirtschaftliche, rechtliche, politische und kulturelle Aspekte. Davon ausgehend führt das Studienprogramm die Studierenden auf breitester Basis und in komplexen Zusammenhängen an die grundlegenden Fragestellungen des Berufsfeldes heran.
Die zu bearbeitenden Aufgaben reichen vom großen Maßstab der Landschaft, der Region und der Stadt über einzelne Gebäudetypen bis hin zum Detail von Konstruktion und Raum. Konzepte für Gegenstände und Räume werden mit Positionierungen in der Zeit verbunden.
Das Studium umfasst eine zweisemestrige Grundausbildung mit einem elementaren Schwerpunkt im Fach Gestalten und Entwerfen und einer Einführung in die Fächerkomplexe Theorie, Technik und Kunst. Daran anschließend werden, von Semester zu Semester auf-bauend, Grundkompetenzen im Bereich Entwerfen herausgebildet. Der Lehrbereich Entwurf ist durchgängig von den drei genannten Fächerkomplexen begleitet, die jeweils die kogniti-ven und künstlerischen Aspekte vertiefen. Somit gliedert sich das Bachelorstudium in:
- Architekturgeschichte, Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaft
- Kernkompetenz Architektur Entwurf
- Konstruktion, Technologie, Materialien
- Architekturdarstellung und Kunstpraktiken
Zwei Exkursionen bieten während des Bachelorstudiums jeweils Gelegenheit zur Auseinan-dersetzung mit dem aktuellen baukulturellen Geschehen und kulturhistorischen Erbe in Städ-tebau und Architektur.
Berufsfeld
Das traditionelle Berufsfeld von Architektinnen und Architekten erfasst hauptsächlich die Arbeit an der Ausarbeitung und Verwirklichung architektonischer Entwürfe. Das Berufsfeld ist aber vielfältig und offen. Einige mögliche Berufsfelder sind:
- Freiberufliche Tätigkeit als Zivilingenieurinnen und -ingenieure oder Mitarbeit in Architektur- und Planungsbüros
- Tätigkeit in der Bauwirtschaft bei Bauträgern oder Generalunternehmen
- Öffentlicher Dienst (Behörden, Magistrate)
- Tätigkeiten in den Bereichen Visualisierung, Ausstellungsdesign, Corporate Identity, Kommunikation oder „neue Medien“
- Lehrtätigkeit an Universitäten, Fachhochschulen oder Höheren Technischen Lehranstalten
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Steiermark
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