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Medientechnik

Bachelorstudium (Vollzeit) | FH St. Pölten

Einstieg

Zugangsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife (AHS/BHS)
  • Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung, die zu einem universitären Studium der Naturwissenschaften, Technik, Montanistik und Bodenkultur berechtigt
  • Ausländische Unireife
  • WICHTIGER HINWEIS für BewerberInnen mit nicht-österreichischen Reifeprüfungszeugnissen
  • facheinschlägige berufliche Qualifikationen und die notwendigen Zusatzprüfungen (Studieren ohne Matura)

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren besteht aus folgenden Komponenten:

  • Bewerbung: online oder schriftlich
  • computergestützter, bildungsneutraler Test zur Beurteilung der sprachlichen und rechnerischen Fähigkeiten
  • Aufnahmegespräch zur Feststellung der Erfahrungen und Vorkenntnisse bzw. der beruflichen Absichten und Pläne des Bewerbers/der Bewerberin

Aufnahmetermine/Bewerbungsfrist

Die Bewerbung für das Studienjahr 2010/11 ist abgeschlossen. Die Termine für das Studienjahr 2011/12 gehen im Sommer 2010 online.

Bewerbung

Wenn Sie sich schriftlich bewerben, melden Sie sich bitte mittels folgender Unterlagen für das Aufnahmeverfahren an:

  • vollständig ausgefülltes Anmeldeformular
  • Lebenslauf
  • Geburtsurkunde (Kopie)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (Kopie)
  • letztgültiges Zeugnis sowie Maturazeugnis (kann nachgereicht werden) bzw. der Nachweis der Studienberechtigungsprüfung bzw. facheinschlägigen Zusatzprüfung

Information

Digitale Welten werden immer realer, entfernte Welten sind zum Greifen nah. Der Bachelorstudiengang Medientechnik bereitet Sie auf den Einstieg in die neuen multimedialen Welten professionell vor. Studierende erwerben solide technische Grundkenntnisse sowie gestalterisches Können. Begleitet von dem verpflichtenden Berufspraktikum und den beiden Bachelorarbeiten sind sie für den Einsatz in einem pulsierenden Medienumfeld ideal ausgestattet.

Der Bachelorstudiengang Medientechnik verbindet technische und gestalterische Inhalte, um medientechnische Fragestellungen in Unternehmen systematisch zu bearbeiten. Dieser fächerübergreifende Ansatz und die praxisorientierte Ausbildung des Studiums der Medientechnik an der FH St. Pölten eröffnet Ihnen ein breites Betätigungsfeld.

Studieninhalt

Das Studium setzt sich aus einem Grundlagen- und Vertiefungsstudium zusammen. In den ersten beiden Semestern werden die technischen Grundlagen und das fachliche Know-How für die Vertiefungsrichtungen vermittelt. Ab dem dritten Semester wählen Sie eine der beiden Fachvertiefungen – Interaktive Medien oder Audio/Video. Parallel dazu werden übergreifend Lehrveranstaltungen für beide Vertiefungsrichtungen angeboten.

Grundlagenstudium, fächerübergreifende Module, Softskills und Englisch

Die Studierenden erwerben fachspezifische Grundkenntnisse im Audio- und Videobereich sowie im Bereich der interaktiven Medien. Sie lernen und üben den selbständigen Umgang mit Equipment und Software für die Aufnahme, Bearbeitung und Speicherung von A/V-Signalen. Es werden Grundlagen der clientseitigen Programmierung, Gestaltung von Internetapplikationen und Usability vermittelt.

Mit den medientechnischen Grundlagen werden Grundkenntnisse in Informatik und Programmieren, in Netzwerktechnik und in Mathematik erworben, auf denen die weiterführenden Fächer aufbauen.

Die Studierenden erlernen ebenso praktische angewandte Medientechniken, die wichtige Grundfertigkeiten darstellen. Diese erstrecken sich von der Fotografie über die Erstellung von einfachen Printprodukten bis hin zur Event- und Medientechnik (Ton, Licht, Projektion).

In den übergreifenden Lehrveranstaltungen geht es um den Erwerb wichtiger Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz und um den allgemeinen und fachspezifischen Spracherwerb in Englisch.

Die Studierenden besitzen detaillierte Kenntnisse über das Medienrecht und die geschichtliche Entwicklung unterschiedlicher Medien.
Weiters werden folgende Inhalte für die Konzeption und Produktion von Bewegtbild- und interaktiven Medienproduktionen behandelt: Storyboard, Drehbuch, Kalkulation, Konzepterstellung, Planung und Steuerung, Erzähltechniken.

Ab dem dritten Semester wählen die Studierenden eine von zwei Vertiefungsrichtungen:

  • In der Vertiefungsrichtung Audio/Video werden Fachkenntnisse in Theorie und Praxis der Medienproduktion unter Berücksichtigung von Technik und Gestaltung behandelt. Weiters wird die komplette Medienbearbeitungskette abgedeckt – Aufnahme, Schnitt, Bearbeitung und Distribution –, sowie Studio und Rundfunktechnik.
  • In der Vertiefungsrichtung Interaktive Medien werden die Erstellung interaktiver Anwendungen und Installationen mit Fokus auf Soft- und Hardwaretechnik sowie Programmieren vermittelt. Im gestalterischen Bereich werden Formate von Print- und Screendesign kennen gelernt.

Neben der fundierten theoretischen Ausbildung spielt die Praxisorientierung eine wesentliche Rolle. In Projekten setzen die Studierenden ihre Fachkenntnisse in die Praxis um, arbeiten in interdisziplinären Teams und wenden Methoden des Projektmanagements an.

Berufsfeld

Die Fachkompetenz der AbsolventInnen umfasst die theoretischen Grundlagen der Medientechnik, der Informationstechnologien und Programmierung, und der technischen und kreativen Medientechnik (Drucktechnik, elektronische Medien, Bildbe- und –verarbeitung, Gestaltung und Multimedia). Je nach Wahl der Vertiefungsrichtung ab dem dritten Semester eröffnen sich folgende Berufsfelder.

Vertiefung "Interaktive Medien"

Planung, Konzeption, Beratung, Design, Entwicklung, Administration, technischer Vertrieb für …

  • Webauftritte
  • Interaktive Unterhaltungs- und Lehr-/Lernmedien
  • Interaktive Medieninstallationen (Bsp.: BesucherInnenzentren)
  • Mobile (Geschäfts-)Anwendungen
  • eGovernment, eBusiness, eLearning

Vertiefung "Audio/Video"

Planung, Konzeption, Entwicklung, Gestaltung, Design, Beratung, Administration, technischer Vertrieb für …

  • Bewegtbild (Video und Animation)
  • Studiotechnik und -produktion
  • Video- und Audiobroadcast
  • TV- und Radiowerbung
  • Event und Performance
  • Video- und Audiotechnik
  • Mediendesign (Bewegtbild und Audio)

Beispiele aus dem Berufsleben: 

SounddesignerIn für Video, Film, Fernsehen oder Radio:

Kümmert sich um alle Belange der Tonspur eines Medienprodukts. Von der Konzeption und Planung über die Aufnahme von Sprachen, Geräuschen und Musik bis hin zu Mischung und Mastering in der Postproduction werden dabei alle Phasen der Medienproduktion abgedeckt.

VideoproduzentIn, VideotechnikerIn, ProduktionsleiterIn:

Kümmert sich um die Entstehung von Film und Video sowie TV-Produktionen – entweder aus technischer (VideotechnikerIn, EditorIn, Kamera-, 2-D-, 3-D-Operator) oder aus gestalterischer, konzeptioneller und organisatorischer Sicht (Video-, TV-ProduzentIn, TV-DesignerIn, ProduktionsleiterIn).

ApplikationsentwicklerIn, Solution Engineer, Usability Engineer, (Mobile) Web DesignerIn

Kümmert sich um die Programmierung, die Verwendbarkeit (Usability) und/oder das Design von Internet-Anwendungen. Applikationen und Installationen werden auf Basis der vorgegebenen Problemstellungen zielgruppengerecht und für diverse (mobile) Endgeräte optimiert entworfen und implementiert. Über das Fachwissen hinaus wird ein hohes Maß an Kommunikations- und Koordinationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kreativität und Belastbarkeit gefordert.

Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Niederösterreich

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