How to make a living?
Also, du hast
vielleicht gerade die Entscheidung getroffen, ein Studium zu beginnen. Weil
aber andere schon seit ein paar Jahren arbeiten, während man selbst in den
meisten Fällen die ganze Zeit die Schulbank gedrückt hat, stellt sich natürlich
zunächst die Frage, wie man die neu gewonnene Freiheit finanzieren soll.
Überschlagsmodell
Wir behandlen
also zunächst den Fall, dass du dich nach dem Absolvieren einer Mittelschule
mehr oder weniger direkt für ein Studium in einer fremden Stadt entschieden
hast (wer noch bei den Eltern wohnt, hat wohl nicht so viele Probleme, sich das alles
selbst organisieren zu müssen). Danach kommen wir zu den Spezialfällen.
Für dich fallen
also in diesem Fall folgende Kosten an:
- Ein Zimmer
in einem StudentInnenheim, einer WG, oder einer eigenen, kleinen Wohnung (wird "Garconniere" bezeichnet):
Die billigsten
StudentInnenzimmer gibt´s in den Heimen, Mietpreise gehen hier in der Regel schon ab € 190,- pro Monat los. So günstig ist
es aber meistens nur in den Bundesländer-Heimen (also
Tirolerheim, Burgenländerheim etc.), bzw. in Wien im Pfeilheim und Haus
Döbling aka. „Base 19“. Es gibt auch sehr viele neue und schöne Heime, deren
Kosten dann aber auch höher liegen. Wenn du in eine WG ziehen willst, hast du
Glück (oder ein kleines, finsteres Loch), wenn sich schon mit € 250,- pro Monat wohnen lässt. In der Regel solltest du mit mindestens € 300,- rechnen,
wenn Betriebskosten (Wasser, Müllabfuhr), Strom, Gas und ein
Internetanschluss in deinem Zimmer dabei sein sollen. Willst du alleine
leben, ist der Kostenhimmel deine Grenze. Eine Garçonnière (also eine JunggesellInnenbude) mit 40 m2 findet man in der Regel ab € 350,-, dann wahrscheinlich aber mit mäßiger Ausstattung und keineswegs in "Top-Lage". Hier musst du dich aber meistens selbst darum kümmern, dass du
Strom, Gas und Internet bekommst und auch alles natürlich extra bezahlen! Das macht dann selbstverständlich auch noch einmal einen großen Kostenblock aus. - Kosten für Skripten und Fachliteratur:
Höher am
Anfang jedes Semesters: rund € 30 monatlich solltest du mindestens einplanen. Skripten bekommt man gebraucht in diversen Bücherbörsen an den Unis oft günstiger, darüber hinaus finden sich in unispezifischen Foren, Zeitungen und Magazinen oft Gebrauchtanzeigen. Oft ändert sich die Auflage des Skripts in rasantem Tempo. Pass also auf, dass du die jeweils für die Vorlesung richtige, also aktuelle Auflage kaufst, oder du dir eine Übersicht über alle Änderungen zu deiner Ausgabe organisierst. Nicht selten beziehen sich Prüfungsfragen auf Inhalte der aktualisierten Ausgabe des Skriptes.
- Essen:
Müssen wir alle. Eine Möglichkeit bieten die zahlreichen Mensen. Hier gibt es
in der Regel Mittagsmenüs unter €
4,-, von denen man auch satt wird. Allerdings solltest du dir
überlegen, an einem Tag nicht mehr als € 8,- für deine leiblichen
Bedürfnisse zu budgetieren, damit dieser Kostenfaktor mit € 240,- monatlich im
Rahmen bleibt. Am Besten geht das natürlich mit selber kochen.
- Haushaltskosten:
Für Duschgel, Kochtöpfe, Putzutensilien und weitere Infrastruktur. Zuerst
mehr, dann zunehmend weniger: €
40,- monatlich.
- Kleidung:
Mit € 50,- bewegst du dich in einem verträglichen Bereich. - Bist du Raucher/in?
Das kostet dich noch
mal € 100,- extra pro Monat! - Mobilität:
Zug, Bus, Straßenbahn und U-Bahn kosten dich als Studi mit Semesterticket
(je nach Region) weniger: € 20 - 30,-/mtl. Im Sommersemester kannst du ja
evtl. mit dem Rad fahren…. - Das liebe Vergnügen:
In diese Luxuskategorie
fallen z. B: Disco-, Restaurant- und Kaffeehausbesuche, Theater und
Museum, Konzerte, Reisen, Handys, Fotoapparate, Laptop, etc. Sollte man
sich auch manchmal leisten, machen das Leben bunter. € 100,- monatlich. In unserem Studentenfest-Kalender findest du alle Termine von studentischen Veranstaltungen in deiner Stadt. Auch hier gilt: Studentenfeste sind in der Regel günstiger als Disco- und Clubbingbesuche. - Unvorhergesehenes:
€ 50,-
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Wenn du jetzt
auf € 700,- pro Monat kommst, befindest du
dich definitiv im unteren Bereich und darfst dich von uns offiziell als Sparfuchs bezeichnen lassen. Aber woher das viele Geld nehmen?
Arbeite dich am besten langsam und aufmerksam durch die unterschiedlichen Sektionen auf Studium.at: Beihilfen, Förderungen und Stipendien, Wohnen und Arbeiten. Du wirst sehen, alles ist mach- und schaffbar. Damit du dich im Dschungel der Behörden ein wenig zurechtfindest, sind jeweils
Links zu den wichtigsten Stellen integriert, bei denen du Detailinfos bekommst.