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Ist E-Mobility nur ein Trend oder Technologie mit Zukunft?

E-Mobility: Hype oder echte Alternative. Dieser Frage ging die FH Kärnten nach. Bei Workshops wurde disktutiert, geschraubt, getestet. Ergebnis: ja, E-Mobility hat Zukunft!

In Workshops am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche ging der Studienbereich Systems Engineering unter der Leitung von FH-Professor Winfried Egger der Frage nach, ob es sich bei E-Mobilität nur um einen Hype handelt oder es tatsächlich eine Technologie mit Zukunftsperspektiven ist. Soviel gleich vorweg: E-Mobilität hat laut Meinung der Experten Zukunft.

Nicht umsonst startet auch ab Herbst der viersemestrige Masterstudiengang "Electrical Energy and Mobility Systems" an der FH Kärnten. Winfried Egger, Programmleiter des Studiengangs betrachtet die Situation aber nicht ganz so euphorisch: "eMobilität macht Sinn, aber nur dann, wenn echte Mobilitäts-Vorteile gepaart mit Bequemlichkeit, sprich Komfort dem Bediener und vor allem seinem Bewegungsprofil im Sinne Reichweite, Geschwindigkeit, Park-Ladeverhalten usw. entspricht. Kaufpreis, Betriebskosten, Reparaturverhalten, Fahrverhalten, Service-Aufwand, Batteriekosten, Batterie-Ersatzkosten und Recycling gehören notwendigerweise zu dem Thema."

Beim Studierendenprojekt "E-Vespa" wurde beispielsweise eine 40 Jahre alte Vespa auf elektrischen Antrieb umgebaut. Das besondere dabei: Kupplung, Schaltgetriebe und somit auch das Fahrverhalten und das Fahrgefühl sind gleichgeblieben, wovon auch einige Vertreter des Vereins "Vespaland", die bei der Präsentation anwesend waren, absolut überrascht waren. "Aktuell trifft das aber nicht für alle Fahrzeuge zu", sagt Egger, der in seinem Vortrag einen Streifzug von e-Fahrrädern über Motorräder bis hin zu Sport-, Nutz und Schwerlastfahrzeugen und derzeitige Problematiken aufzeigt, wie beispielsweise Batteriehaltbarkeit, Reichweiten bis hin zu Anschaffungskosten. Der E-Mobility-Studiengang soll ab Herbst Techniker ausbilden, die in der Lage sind, die zukünftigen Herausforderungen am Energietechnik-Sektor zu analysieren bzw. entsprechende Systeme zu entwickeln und zu modifizieren. Aktuell wird bereits an einem grenzüberschreitenden EU-geförderten Projekt gearbeitet, dessen Zielsetzung es ist, Informationen über Fahrverhalten zu generieren sowie Prototypen und Vorführmodelle zu entwickeln, um Unternehmen in der Produktion und der Vermarktung von entsprechenden Fahrzeugen zu unterstützen.

Nähere Infos unter www.fh-kaernten.at/eems

(Quelle: Öffentlichkeitsarbeit/Marketing, Fachhochschule Kärnten)

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