Doktorat: ÖH will Aufwertung statt Zugangsbeschränkung

4. Februar 2016 - 8:59

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) spricht sich gegen eine weitere Zulassungsbeschränkung von Doktoratsstudien aus. "Die Einsicht der Universitätenkonferenz (uniko) ob der Verbesserungswürdigkeit der Doktoratsstudien ist begrüßenswert und löblich, der Hang zu reaktionärem Protektionismus bedenklich", so ÖH-Generalsekretärin Magdalena Goldinger in einer Aussendung.

"Quer durch alle Hochschulen - ob technisch, medizinisch oder geisteswissenschaftlich - ein Doktoratsstudium ist eine langjährige Geduldsprobe für die meisten Studierenden. Obwohl diese die Basisarbeit der Wissenschaft erledigen, schrammen sie mit Kettenverträgen stets am Prekariat entlang", kritisierte Goldinger. Die Universitätenkonferenz reagiere auf diese Probleme aber "wieder nur mit ihrem neuerdings als Allheilmittel entdeckten Ruf nach Zugangsbeschränkungen". Zu begrüßen sei dagegen der Plan der uniko, den Fokus im Doktorat auf das Verfassen einer großen wissenschaftlichen Arbeit zu legen.

(APA/Red)