4. Oktober 2010 - 14:57 | Steffi
"Die Universität für Bodenkultur bietet eine erstklassige Ausbildung. In den zentralen Zukunftsfeldern - wie der Lebensmittelproduktion oder auch Erzeugung erneuerbarer Energie präsent zu sein und ausgewiesene und gut ausgebildete Experten zu haben, ist immens wichtig", so Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Agrar-Absolventenverbandes der BOKU. "Fachspezifische und professionelle Ausbildung - gerade im Agrarbereich - ist nicht nur für die heimische Agrarwirtschaft, sondern auch im Verband mit den Mitgliedstaaten in einem geeinten Europa eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung kommender Herausforderungen", unterstrich BOKU-Absolvent Vizekanzler Finanzminister Josef Pröll.
"Die BOKU liefert wissenschaftliche Grundlagen, praxisnahe Anleitungen und ihre Absolventen bestimmen maßgeblich die Zukunft der Landwirtschaft, aber auch besonders die Zukunft des ländlichen Raums. Mein Wunsch an die BOKU ist, dass sie weiterhin eine solide wissenschaftliche Ausbildung gewährleistet und aus ihr weiterhin unternehmerische Persönlichkeiten für den ländlichen Raum hervorgehen", so Berlakovich. Und weiter: "Ich habe die Initiative 'Unternehmen Landwirtschaft 2020' gestartet, um noch mehr bäuerlichen Unternehmergeist in die Landwirtschaft zu bringen. Insbesondere von den Absolventinnen und Absolventen der BOKU erwarte ich mir dazu Beiträge."
Das Lebensministerium hat mit seinen Themen Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft direkte Anknüpfungspunkte zur BOKU, der Universität des Lebens. Viele BOKU - Absolventen zählen zu den Stützen im Landwirtschafts- und Umweltministerium und sind auch in verantwortungsvollen Positionen anderer Organisationen im Agrar- und Umweltsektor vertreten. "Dadurch kommt der Universität für Bodenkultur eine große Verantwortung zu", so Berlakovich. Indem sie die zukünftigen Entscheidungsträger im Agrar- und Umweltbereich ausbildet, wirkt die BOKU prägend auf die Personen und auf die Orientierung der Institutionen, in denen ihre Absolventen später arbeiten und wirken.
Der Universität für Bodenkultur ist es in den vergangenen Jahren sehr gut gelungen, ihre Themen und Kompetenzen über ihren ursprünglichen Bereich hinaus auszuweiten. Sie hat dafür auch international Anerkennung gefunden. Von einer Landwirtschafts- Universität hat sich die Universität für Bodenkultur ihre heutige Position als Universität des Lebens, als Lehr- und Forschungsstätte für erneuerbare Ressourcen hart erkämpft. "Durch die Verbindung von Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaftswissenschaften und die Vielfalt ihrer Fachgebiete trägt die Universität für Bodenkultur zur Sicherung dieser Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen entscheidend bei. Dieses breite Feld an Tätigkeiten bedeutet auch ein Mehr an Verantwortung", so Berlakovich abschließend.
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