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ÖH Uni Wien:

STEOP als Aufnahmeprüfung sind rechtswidrig

Die Österreichische HochschülerInnenschaft reagiert entsetzt auf das Vorhaben der Uni Wien die STEOP offiziell als Zugangsregelung einführen zu wollen. "Die STEOP als Aufnahmeprüfung zu missbrauchen ist eindeutig gesetzeswidrig. Hier zeigt sich deutlich welch weitrechende Auswirkungen die Aufforderung zu gesetzeswidrigem Handeln von Seiten des Ministeriums auch in anderen Bereichen haben kann", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Um einen Flächenbrand zu vermeiden ist die Politik aufgerufen endlich zu handeln und sich ihrer Verantwortung zu stellen."

"Die STEOP als Erfolg zu verkaufen ist ein Affront gegenüber allen Studierenden", so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. Bei der Evaluierung der STEOP ergab sich für die ÖH ein komplett anderes Bild. "Studierende fühlten sich psychisch extrem unter Druck gesetzt, hatten keine Zeit sich tatsächlich mit ihrem Studium und dem Universitätsbetrieb auseinanderzusetzen und die im Rahmen der STEOP häufig eingesetzten Multiple Choice Prüfungen sind didaktisch absolut nicht dazu geeignet die Eignung für ein Studium festzustellen", so Grabuschnig weiter.

"Unsere Forderung ist klar: Die STEOP muss abgeschafft werden. Eine autonome rechtswidrige Ausweitung der Regelung unter Bezugnahme auf dubios berechnete Kapazitäten werden wir nicht unbeantwortet lassen," so Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. (Bild: APA)

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