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TU Wien

TU verbindet Sanierung mit Forschung zu Energieeffizienz

Die Technische Universität (TU) Wien treibt das Projekt "TU University 2015", mit dem bis zur 200-Jahr-Feier 2015 alle Flächen am innerstädtischen Standort grundlegend erneuert werden sollen, weiter voran. Am 24. Mai haben Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) und TU-Rektorin Sabine Seidler die nächste Sanierungsetappe im Gebäudekomplex am Getreidemarkt eingeläutet, die gleich für ein Forschungsprojekt genutzt wird: Aus dem ehemaligen Chemiehochhaus soll im Zuge der Generalsanierung Österreichs größtes "Plus-Energie-Bürogebäude" werden, heißt es in den Presseunterlagen.

Unter Leitung von Bauphysiker Thomas Bednar soll dabei gezeigt werden, dass Plus-Energie-Bauten nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich umsetzbar sind. Das Haus soll die größte fassadenintegrierte Photovoltaikanlage des Landes erhalten, durch die der Stromverbrauch der gesamten technischen Gebäudeausstattung, Server, Küchen, Beleuchtung und Stand-by-Verbräuche abgedeckt werden soll. Ende 2013 soll die Sanierung abgeschlossen sein, die Kosten liegen bei 25 Mio. Euro, zehn Prozent davon fließen in das Forschungsprojekt.

Großlabors übersiedeln ins Arsenal

Durch eine Neuplanung der Struktur soll das Gebäude außerdem ohne Erweiterung rund 1.400 Quadratmeter an Fläche dazugewinnen und Platz für 800 TU-Mitarbeiter und -Studenten. Künftig soll das ehemalige Chemiegebäude zum Büro- und Lehrgebäude für die Maschinenbaufakultät umfunktioniert werden, die Großlabors der Fakultät sollen im Zuge der Umstrukturierung in das neue "Science Center" im Arsenal übersiedeln. (APA/red, Bild: TU Wien)

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