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Bessere Planbarkeit durch Neuregelung der Inskription zu Diplom- und Bachelorstudien?

Eine Neuregelung der Inskription zu Diplom- und Bachelorstudien soll mit kommendem Wintersemester die Planbarkeit für die Universitäten erhöhen und mehr Klarheit für angehende Studierende bringen.

Sie löst damit die verpflichtende Voranmeldung ab, welche den Universitäten nicht die erhoffte erhöhte Planbarkeit gebracht hat, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Abg. Anna Franz, Mitglied im Wissenschaftsausschuss, anlässlich der heutigen Sitzung des Ausschusses am Nachmittag, die eine Änderung des Universitätsgesetzes 2002 beinhaltet. Diese Neuregelung wurde gemeinsam mit den Hochschulpartnern - der ÖH und der Universitätenkonferenz - erarbeitet und ist somit aus der Praxis heraus entstanden, so Franz weiter.

Konkret wird das Zulassungsverfahren vor dem Beginn des Semesters verkürzt (5. September bzw. 5. Februar). Für verschiedene Ausnahmefälle (z.B. Krankheit, spätere Matura oder Ableistung des freiwilligen sozialen Jahres) ist auch eine Zulassung in der Nachfrist möglich. Damit sollen Härtefälle vermieden werden. Für Studien, für die besondere Aufnahme- oder Zulassungsverfahren vorgesehen sind, können eigene Fristen festgelegt werden.

Eine qualitative Verbesserung gibt es für Dokoratsstudierende. Diese können jederzeit zum Studium zugelassen werden, und so beispielsweise im Dezember mit einem Projekt beginnen.

Besonders erfreut zeigte sich Franz über die verbesserte Berufsanerkennung von Akademikern aus Drittstaaten: "Mit der Verkürzung der Frist für die Nostrifizierung von sechs auf drei Monaten ermöglichen wir es insbesondere ausländischen Nostrifizierungswerberinnen und -werbern, rascher qualifizierte Berufe zu ergreifen."

Erfolgreiche Bilanz auf europäischer Ebene

Ein weiterer Punkt des heutigen Ausschusses betrifft die Jahresvorschau 2012 auf der Grundlage des Arbeitsprogramms der Europäischen Kommission sowie des Achtzehnmonatsprogramms des Rates. Österreich unterstützt alle Maßnahmen, die helfen, den Europäischen Forschungsraum sowie die Innovationsunion zu verwirklichen. "Österreich hat sich bezüglich Bildung in der EU gut etabliert und weist in der europäischen Forschungs-, Technologie- und Innovationskooperation eine langjährige und erfolgreiche Bilanz auf, z.B. durch die hohen Rückflüsse von aktuell bis zu 128 Prozent des österreichischen Beitrages im 7. Rahmenprogramm oder durch die überdurchschnittlich gute Bilanz beim Erasmus-Programm. Unser Ziel ist es, Wissenschaft, Forschung und Innovation als Investitionen in die Zukunft weiter zu stärken. Eines muss außer Streit stehen: Bildung und Wissenschaft sind die beste Voraussetzung, unseren Wohlstand zu erhalten, Arbeitsplätze zu schaffen und wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen. Dazu brauchen wir die idealen Rahmenbedingungen, wie sie auch Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle in seinem zukunftsorientierten Drei-Säulen-Modell vorgelegt hat", schloss Anna Franz.

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