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Kärnten: Aufregung um "falsche Fünfer"

Wegen angeblich ungerechtfertigter Fünfer, die Lehrer in Maturaklassen wegen der neuen kompetenzorientierten Matura vergeben, herrscht seit Wochen Aufregung in Kärntens Schulen. Offenbar wurde der Benotungsschlüssel laut Medienberichten falsch angewendet - einen Vierer vergaben die Pädagogen erst ab 60 Prozent richtiger Antworten, wie für die neue Zentralmatura geplant. Der derzeit noch rechtskonforme Notenschlüssel schreibt aber vor, ab 50 Prozent ein "Genügend" zu vergeben.

Der Kärntner Landeschulrat wandte sich deswegen per Rundbrief an die Direktoren der höheren Schulen: Der Notenschlüssel - vom "Bifie" (Bundesinstitut für Bildungsforschung) für das Unterrichtsministerium für die neue Matura ausgearbeitet - sei derzeit noch rechtswidrig. "Die alte Leistungsbeurteilungsverordnung ist nach wie vor in Kraft", sagte Walter Ebner, Landesschulratschef zur "Kleinen Zeitung". Betroffenen Schülern empfahl er in der "Kronen Zeitung", vom Recht des Einspruchs gebrauch zu machen.

Auch das Unterrichtsministerium stellte am Freitag in einer Aussendung fest: "Schularbeiten werden nach der geltenden Leistungsbeurteilungsverordnung beurteilt." Ein Vierer sei zu vergeben, wenn ein Schüler gestellte Aufgaben "in den wesentlichen Bereichen überwiegend erfüllt". (APA/red, Bild APA)

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