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Akademikersteuer für Wiens Bürgermeister Häupl "absurd"

"Österreich": Wiens Bürgermeister lehnt Akademikersteuer vehement ab

Wiens Bürgermeister Michael Häupl (S) will die Budgetkonsolidierung im Bund vorwiegend über steuerliche Maßnahmen meistern. Gleich zwei Drittel des Einsparungsvolumens soll seiner Meinung nach über die Einnahmenseite lukriert werden. Begründet wird dies von Häupl im Interview mit der Tageszeitung "Österreich" (Sonntag-Ausgabe) damit, dass der Anteil vermögensbezogener Steuern im europäischen Vergleich zu niedrig sei.

Angedacht wird vom Bürgermeister konkret eine Börsensteuer sowie eine Steuer auf Umwidmungsgewinne. Dezidiert abgelehnt wird von Häupl die Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Eine klare Absage des Bürgermeisters gibt es auch für das zunächst von der Kärntner SPÖ propagierte, dann auch von Kanzler Werner Faymann (S) mit Wohlwollen betrachtete Studiengebühren-Modell, mit dem Akademiker ab einer gewissen Einkommenshöhe nachträglich einen Beitrag für ihre universitäre Ausbildung leisten sollten: "Eine Akademikersteuer ist überhaupt das Absurdeste, das ich je gehört habe", befindet Häupl.

(APA / red)

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