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Mandl zur BMUKK-Broschüre: Die Unterrichtsministerin streut den Eltern Sand in die Augen

Schüler und Eltern wollen gute Bildung und Ausbildung - Schmied soll nicht in alte ideologische Muster verfallen

"Wir waren die erste politische Kraft, die sich für eine flächendeckende Ausweitung der Neuen Mittelschule und die gleichzeitige Erhaltung der Gymnasien stark gemacht hat. Wir haben uns im Interesse der Schülerinnen und Schüler durchgesetzt. Wenn die Unterrichtsministerin nun in Broschüren wörtlich behauptet, die Neue Mittelschule sei eine 'gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen', dann streut sie damit den Eltern Sand in die Augen. Denn diese Behauptung ist schlicht und einfach falsch. Wir wissen zwar, dass es stets das politische Kalkül von Schmied war, die Neue Mittelschule nur als 'Mittel zum Zweck' der Abschaffung der Gymnasien zu verwenden. Wir wissen aber auch, dass dieses Kalkül nicht aufgegangen ist. Die Gymnasien bleiben erhalten. Die Hauptschulen werden zu Neuen Mittelschulen aufgewertet. Das sollte auch Schmied endlich einsehen", erklärt der Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP, LAbg. Mag. Lukas Mandl, zu jüngsten Informationen über eine Broschüre der Unterrichtsministerin, die in einem ÖBB-Zug aufliegt.

"Als Vater eines schulpflichtigen Kindes kann ich nachvollziehen, dass viele Mütter und Väter zornig sind, weil sie das Gefühl haben, dass die Unterrichtsministerin nur ihre Ideologie durchsetzen will, statt das bestmögliche Schulsystem für die Kinder anzustreben. Vielfach gegen anfänglichen Widerstand seitens der Unterrichtsministerin haben es die ÖVP und speziell der ÖAAB in den vergangenen Jahren geschafft, die dringenden und wichtigen schulpolitischen Reformen umzusetzen. Die flächendeckende Ausweitung der Neuen Mittelschule ist hier an allererster Stelle zu nennen. Dass jetzt diese Broschüre aufliegt, ist ein Alarmsignal. Denn wenn solche Falschinformationen verbreitet werden, dann zeigt das, dass Schmied nicht davor gefeit ist, in alte ideologische Muster zu verfallen. Das wäre nicht gut für die Schulen in Österreich. Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern wollen nicht mehr und nicht weniger als gute Bildung und Ausbildung. Darauf sollte alle Energie gerichtet werden. Dazu fordere ich auch die Unterrichtsministerin auf", so der ÖAAB-Generalsekretär.

(Quelle: OTS / ÖAAB-Generalsekretariat)

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