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VSStÖ: Wiedereinführung der Direktwahl ist langjährige Forderung des VSStÖ

Töchterle will dringend notwendige Wahlrechtsreform endlich umsetzen

Bei einer Diskussionsveranstaltung des Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen (BSA) kündigte Wissenschaftsminister Töchterle gestern eine Reform zur Demokratisierung der ÖH-Wahlen an. "Seit Abschaffung der Direktwahl durch Ex-Ministerin Gehrer in einer Nacht- und Nebelaktion fordert der VSStÖ die komplette Rücknahme dieser Maßnahme. Ziel war damals die Stärkung der konservativen Fraktionen in der ÖH-Bundesvertretung, was ihr damit nicht gelang", so Mirijam Müller, Vorsitzende des Verband Sozialistischer Student_innen.

"Das Wahlsystem lässt es nicht zu, dass Studierende ihre höchste Vertretung, also die Bundesebene, direkt wählen. Außerdem sind Stimmen an unterschiedlichen Universitäten unterschiedlich viel wert, die Zahl an Mandatar_innen hat sich seither fast verdoppelt. Dieses Wahlsystem muss dringend repariert werden um den Studierenden in österreich ihre demokratischen Rechte zurück zu geben und echte Gremienarbeit in der Bundesvertretung wieder zu ermöglichen", so die Bundesvorsitzende weiter.

"Mit der Wiedereinführung der Direktwahl würde Minister Töchterle eine langjährige Forderung des VSStö und der ÖH-Bundesvertretung erfüllen", so Müller abschließend.

(Quelle: OTS / Verband sozialistischer Student_innen Wien (VSStÖ))

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