15. Dezember 2011 - 14:37 | Thea
uniko sieht in Ankündigung Faymanns Erfolg des Einsatzes von Minister Töchterle
Ein "wichtiges Signal der Regierungsspitze" sieht der Präsident der Österreichischen Universitätenkonfrenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, in der jüngsten Ankündigung von Bundeskanzler Werner Faymann, der im Rahmen einer öffentlichen Diskussion die Hochschulmilliarde aus Budgetmitteln zugesichert hat. Diese Selbstverpflichtung des Regierungschefs lässt darauf schließen, dass der bisherige Einsatz von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, der Rektorinnen und Rektoren sowie anderer Universitätsangehöriger und deren Appelle nach einer finanziellen Besserstellung der Universitäten auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Sollte die bis jetzt nur virtuell vorhandene "Hochschulmilliarde" tatsächlich Realität werden, dann hätte der zuständige Bundesminister in seinen Gesprächen mit dem Finanzministerium einen großen Erfolg errungen, betont Schmidinger.
Die uniko begrüßt alle politischen Bestrebungen, die die Universitäten in die Lage versetzen, ab der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode 2013 bis 2015 ihren Betrieb ohne Leistungskürzungen aufrechtzuerhalten. "Wir haben mehrfach betont, dass dafür 300 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr notwendig sind", fügt Schmidinger hinzu. Wenn nun innerhalb der Regierungsparteien darüber Einvernehmen hergestellt sein sollte, wäre damit auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Gespräche über den Hochschulplan erfolgreich abgeschlossen werden.
(Quelle: OTS / Österreichische Universitätenkonferenz)
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