15. Dezember 2011 - 13:05 | Thea
ÖH fordert "echte Milliarde"
Die Zusicherung einer Hochschulmilliarde trotz Sparpakets durch Bundeskanzler Werner Faymann (S) sieht Heinrich Schmidinger, Vorsitzender der Universitätenkonferenz (uniko), als "wichtiges Signal der Regierungsspitze". Für den Rektorenchef ist damit der Einsatz von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) und der Appell der Rektoren und Uni-Vertreter nach einer Rettung aus der Finanzmisere "auf fruchtbaren Boden gefallen", wie es am Donnerstag in einer Aussendung hieß. Weniger euphorisch zeigt sich die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH).
Die fordert in einer Aussendung "eine echte Milliarde", nicht eine auf drei Jahre aufgeteilte Finanzspritze. "333 Mio. Euro brauchen die Hochschulen, um gerade noch den Status Quo aufrecht zu erhalten", so Martin Schott (Fachschaftslisten, FLÖ) vom ÖH-Vorsitzteam, "von Verbesserung sprechen wir da noch lange nicht." Schmidinger sieht in dem scheinbaren Einvernehmen der Koalitionspartner indes auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Gespräche über den bis Jahresende angekündigten Hochschulplan abgeschlossen werden können.
(APA /red, Bild APA)
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