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JKU und Universität Budweis eröffnen grenzüberschreitendes Forschungszentrum

Pressegespräch am Montag, 19. Dezember 2011, 8:45 Uhr, Physikgebäude (Raum P004, EG) der JKU

Die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz baut ihre Kooperation mit der Südböhmischen Universität Budweis (USB) in den Bereichen Chemie und Life Sciences weiter aus: Die beiden Universitäten haben ein gemeinsames Forschungszentrum mit überregionaler Bedeutung eingerichtet - das erste grenzüberschreitende naturwissenschaftliche Forschungszentrum zwischen Österreich und Tschechien. Herzstück ist ein am Institut für Organische Chemie der JKU installiertes magnetisches Kernresonanz(NMR)-Labor, dessen Magnet mehr als 500.000-mal stärker ist als das Magnetfeld der Erde. Untersucht wird der räumliche Aufbau von Biomolekülen und Materialien. Ein Ziel der Forschungen ist es, klassische chemische Verfahren zukünftig durch biologische zu ersetzen, die nachhaltiger sind.

Als Gesprächspartner stehen o.Univ.Prof. Dr. Richard Hagelauer, Rektor der JKU, Prof. Dr. Rüdiger Ettrich, Vertreter der USB und Direktor des Instituts für Nanobiologie und Strukturbiologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, Univ.Prof. Dr. Norbert Müller, Vorstand des Instituts für Organische Chemie der JKU und Leiter des Forschungszentrums, Prof. Dr. Richard R. Ernst, Chemie-Nobelpreisträger, ETH Zürich, und DI Robert Schrötter, Verwaltungsbehörde des ETZ-Programmes am Amt der Oberösterreichischen Landesregierung (Abteilung Raumordnung), zur Verfügung.

Im Anschluss hält Chemie-Nobelpreisträger Prof. Richard R. Ernst einen Vortrag zum Thema "Academic Opportunities for Shaping a Better Future" (Hörsaal 10, Managementzentrum).

Ab 10 Uhr gibt es die Möglichkeit, das NMR-Labor zu besichtigen (TNF-Turm, 3. Stock, Raum 354-356).

Ab 15:30 Uhr hält Prof. Erik De Clercq von der Katholischen Universität Leuven (Belgien) einen Vortrag zum Thema "The role of tenofovir in the control (therapy and prevention) of HIV infections" (Hörsaal 12, TNF-Turm, EG). De Clercq ist Miterfinder des derzeit wirksamsten Medikaments gegen HIV.

(Quelle: OTS / Johannes Kepler Universität (JKU) Linz)

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