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Grünewald zu Uni-Steuer: Studierende brauchen Unterstützung, keine Strafsteuer

Grüne: Grundsicherung für Studierende, damit sich junge Menschen ganz ihrem Studium widmen können

"Die Uni-Steuer ist eine Strafsteuer für alle Bildungswilligen. Damit würde sich der AkadmikerInnenanteil in Österreich womöglich sogar reduzieren. Wir brauchen jedoch mehr, und nicht weniger AkademikerInnen", reagiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, auf die Vorschläge zu einer Uni-Steuer. Grünewald fordert eine Grundsicherung für Studierende, damit sich junge Menschen voll und ganz ihrem Studium widmen können. Zahlreiche Studierende brechen ihr Studium aus finanziellen Gründen ab. Bereits 65 Prozent aller Studierenden arbeiten durchschnittlich 20 Wochenstunden. Das verzögert ihr Studium und führt oft zum Verlust von Studienbeihilfe und Stipendien" beschreibt Grünewald die oft triste Situation der Studierenden.

"Auch das von Minister Töchterle oftmals propagierte australische Modell, mit unterschiedlich hohen Studiengebühren, ist für Österreich kein Vorbild", betont Grünewald. "Die je nach Studium unterschiedlich hohen Gebühren verzerren die Studien-Wahl der Studierenden total. So meiden in Australien etwa viele Studierende die relativ "teuren" Technik-Studien. Dabei werden gerade AbsolventInnen dieser Studienrichtungen von der Wirtschaft dringend gebraucht."

(Quelle: OTS / Die Grünen)

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