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SPÖ Kaiser: "Akademikerzwanziger" statt Studiengebühren

Kärntner Vorschlag stößt auf großes Interesse und breiter werdende Zustimmung auch innerhalb der SPÖ. Weitere Gespräche zur Detailklärung angekündigt.

Nachdem Kärntens SPÖ-Chef LHStv. Peter Kaiser am Wochenende mit seinem Vorschlag des "Akademikerzwanziger" als Alternative zu den wieder diskutierten Studiengebühren aufhorchen ließ, wird das Interesse an dieser Idee und die Zustimmung auch innerhalb der SPÖ immer größer. Unter anderen lobte SPÖ-Bundesparteivorsitzender Bundeskanzler Werner Faymann Kaisers Idee in der gestrigen Pressestunde als interessanten und diskussionswürdigen Vorschlag.

"Mir geht es darum, keine Barrieren für Studierende aufzubauen. Bildung muss frei zugänglich bleiben. Nur so können wir sicher stellen, dass es genügend Hochschulabsolventen gibt, auf die Österreich angewiesen ist, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein. Die Finanzierung durch den "Akademikerzwanziger" würde jedenfalls keine Barriere, wie es Studiengebühren zweifelsohne sind, darstellen", betont Kaiser neuerlich.

Die Idee des "Akademikerzwanzigers" sieht vor, dass jeder Akademiker, der nach Abschluss seines Studiums eine gewisse, von Kaiser mit 3200 Euro brutto vorgeschlagene Einkommensgrenze überschreitet, 20 Euro pro Monat für die Universitäten als Solidarbeitrag zurückzahlt. Das wären pro Person 240 Euro im Jahr und rund 108 Millionen Euro jährlich zusätzlich für die Unis, wenn man die derzeit etwa 450.000 erwerbstätigen UniversitätsabsolventInnen in Österreich heranzieht.

Kärntens SPÖ-Chef will weiter für die Umsetzung seiner Idee werben und kündigt intensive Gespräche mit der Bundesparteispitze sowie mit Experten aus Wirtschaft und dem Universitätsbereich an, um Details zu klären.

(Quelle: OTS / SPÖ Kärnten)

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