7. Dezember 2011 - 15:45 | Thea
wünschen uns mutigen Minister der Verantwortung nicht an Unis abschiebt
Mit seinem Wunsch nach mutigen RektorInnen, hat Minister Töchterle das große weihnachtliche Wunschkonzert in der Bildungsdebatte eröffnet. "Anstatt Wünsche zu formulieren, wäre es an der Zeit Ziele zu verfolgen, denn Wünsche muss man nicht erreichen, sondern wartet nur auf deren Erfüllung", zeigt sich Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH enttäuscht über den Minister. "Es ist an der Zeit den Wünschen Taten folgen zu lassen und die feige Bildungspolitik endlich zu beenden."
"Mit einem Budgetpfad auf 2% des BIP könnte mehr bewirkt werden, als damit, die RektorInnen dazu aufzurufen im rechtsleeren Raum zu agieren und das auch noch mit Mut gleichzusetzen. Das ein solches Vorgehen zu Klagen führen wird, muss auch Töchterle klar sein", ärgert sich Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. "Die finanzielle Lage der Universitäten wird sich auf diesem Weg bestimmt nicht verbessern und die katastrophale Finanz- und Bildungspolitik wird weiter am Rücken der Studierenden ausgetragen."
"Töchterle sollte besser die Zusammenarbeit mit den Betroffenen suchen, denn auch die haben eine ganze Reihe an Wünschen, die es zu diskutieren gilt", erklärt Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Wir wünschen uns einen mutigen Minister, der die Verantwortung nicht auf die Universitäten abschiebt, eine mutige Regierung, die endlich bereit ist Bildung zur Priorität zu machen und Geld für die Zukunft von Entwicklung, Forschung und Demokratie bereitzustellen und wir wünschen uns den freien und offenen Hochschulzugang."
(Quelle: OTS / Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH))
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