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AKS: Denis gehört zu uns

Schüler_innen demonstrieren gegen die Abschiebung von Mitschüler_innen

Um die 500 Schüler_innen demonstrierten heute gemeinsam gegen die Abschiebung von Denis Vuckovic und seiner Familie. "Das bedeuet mir sehr viel", meint der 14-jährigen Denis und ist überwältigt von der breiten Unterstützung durch seine Mitschüler_innen die sich gegen die drohende Abschiebung von ihm und seiner Familie wehren. Gemeinsam mit anderen Organisationen veranstaltete die Achse kritischer Schüler_innen (aks) nach der Pressekonferenz am Vormittag eine Demonstration um auf die inhumane Abschiebepraxis aufmerksam zu machen. "Es geht nicht nur um mich, sondern auch um alle anderen Kinder, die von einer Abschiebung betroffen sind.", meint der Schüler des ORG Maroltingergasse. Camila Garfias, Vorsitzende der aks Wien zeigt kein Verständnis für diese unmenschliche Politik: "Es kann nicht sein, dass unsere Mitschüler_innen aus ihren Klassenzimmern und ihrem Lebensumfeld heraus gerissen werden!" Das Asylverfahren wird im Moment neu aufgerollt. "Uns bleibt es momentan nur übrig noch auf einen positiven Ausgang zu hoffen! Wir werden aber gerade jetzt nicht klein beigeben, sondern unseren Protest weitertragen." meint Camila Garfias von der aks Wien.

Für Denis und seine Familie ist Warten angesagt. Eine gewisse Unsicherheit äußert der Schüler abschließend noch: "Uns erwartet dort Nichts. Keine Familie. Keine Freunde. Keine Existenz. Wir haben dort nichts."

(Quelle: OTS / Laura Grossmann, Pressesprecherin AKS-Wien)

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