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Cortolezis-Schlager: uniko-Aussagen belegen aktuellen Handlungsbedarf

Töchterle-Modell liegt zur Beschlussfassung vor

Die heutigen Aussagen der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) bei einer Pressekonferenz belegen die Dringlichkeit für weitere Reformen im Hochschulbereich. Das stellte heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager fest und appellierte an die SPÖ, den von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle vorgelegten Neuregelungen der Studienbeiträge mit den zahlreichen sozialen Komponenten zuzustimmen.

"Die von der uniko angesprochene finanzielle Notlage unterstreicht den aktuellen Handlungsbedarf. Bundesminister Karlheinz Töchterle hat ein sozial ausgewogenes Beitragsmodell vorgestellt. Dies könnte noch fristgerecht beschlossen werden", so die ÖVP-Abgeordnete. Österreich sei eines der wenigen Länder, in dem es weder Zugangsregelungen noch Studienbeiträge an den Universitäten gebe. "Der Wissenschaftsminister hat ein gutes, sozial ausgewogenes Gesamtpaket vorgelegt."

Cortolezis-Schlager hob zudem die geplante Hochschulmilliarde hervor, über die der Wissenschaftsminister mit der Finanzministerin aussichtsreich verhandelt. Studienbeiträge seien neben der öffentlichen Finanzierung eine wichtige Säule für die Finanzierung unserer Hochschulen. "Die Hochschulmilliarde, Studienbeiträge und die bereits beschlossenen 40 Millionen Euro Offensivmittel pro Jahr werden die Studienbedingungen und die Lehrqualität wesentlich verbessern", rechnet die Wissenschaftssprecherin vor: "Gemeinsam mit den Einnahmen aus Studienbeiträgen von rund 180 Millionen Euro wären dies pro Jahr über eine halbe Milliarde Euro zusätzlicher Mittel für die Universitäten." Bis 2015 würden damit zusammengefasst mehr als 1,5 Milliarden Euro in Wissenschaft und Forschung fließen. Cortolezis-Schlager: "Damit können wir sehr viel bewegen."

Zufrieden zeigte sich die Wissenschaftssprecherin über die Zustimmung der uniko zur Notwendigkeit eines Hochschulplanes. "Dieser ist eine wichtige Maßnahme zur besseren Kooperation und Koordinierung der Pädagogischen Hochschulen und Universitäten. Der Hochschulplan wird für eine Erhöhung der Qualität im heimischen Hochschulbereich sorgen", schloss Cortolezis-Schlager.

(Quelle: OTS / ÖVP-Parlamentsklub)

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