5. Dezember 2011 - 17:28 | Thea

Vierte Ausschreibung läuft von 5. Dezember bis 3. Februar 2012 - seit 2007 wurden bereits 167 Projekte vom BMWF gefördert
Das Nachwuchsprogramm Sparkling Science verbindet Wissenschaft und Schule und hat sich seit dem Start 2007 als hochwertiges Programm etabliert, das Forschung erfolgreich mit voruniversitärer Nachwuchsförderung verbindet. Nunmehr startet bereits die vierte Ausschreibung, bei der Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen eingeladen werden, gemeinsam mit Schulen Anträge zur Förderung von Forschungsvorhaben einzureichen. "Schon bisher hat sich gezeigt, dass von allen Seiten reges Interesse an der vermehrten Zusammenarbeit besteht. Diesen Weg möchten wir im Sinne der Wissenschaft, Forschung und Bewusstseinsbildung bei Österreichs Schülerinnen und Schülern weiter unterstützen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle.
Im Rahmen des Projekts des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung werden wissenschaftliche Projekte berücksichtigt, die den neuesten Stand der Forschung berücksichtigen, innovative Erkenntnisse über diesen Stand hinaus erarbeiten und ausnahmslos unter Einbindung von Schüler/innen durchzuführen sind. Die Mitwirkung der Jugendlichen muss dabei maßgeblich und nachvollziehbar zur Erreichung der angestrebten Projektziele beitragen.
Sparkling Science: Wenn es zwischen Wissenschaft und Schule funkt
In den Projekten von Sparkling Science arbeiten Schülerinnen und Schüler Seite an Seite mit Wissenschaftler/innen an aktuellen Forschungsfragen. Dabei übernehmen sie als Juniorkolleg/innen aktiv Teilbereiche der Forschung und bearbeiten diese eigenständig. Sie bringen wichtige Anregungen in den Forschungsansatz ein, wirken an der Konzeption und Durchführung von Untersuchungen mit, setzen Befragungen in die Tat um, erheben Daten, interpretieren diese gemeinsam mit den Wissenschaftler/innen und stellen die Ergebnisse an Schulen, Universitäten und sogar bei wissenschaftlichen Tagungen vor. Mittlerweile liegen bereits zahlreiche Publikationen in anerkannten wissenschaftlichen Fachjournalen vor, an denen die Schülerinnen und Schüler teilweise sogar als Co-Autorinnen und Co-Autoren mitgewirkt haben.
Von 5. Dezember 2011 bis 3. Februar 2012 sind Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen eingeladen, gemeinsam mit Schulen Anträge zur Förderung von Forschungsvorhaben einzureichen. Die Ausschreibung ist thematisch nicht eingeschränkt, sodass aus allen Forschungsfeldern Projektvorschläge eingereicht werden können sowie Vorschläge zur ergänzenden oder vertiefenden wissenschaftlichen Bearbeitung von Forschungsprojekten, die von Dritten gefördert werden.
"Mit Sparkling Science wecken wir bei Schülerinnen und Schülern die Neugierde an Wissenschaft und Forschung und bauen zudem Berührungsängste mit Einrichtungen des tertiären Sektors ab. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Schule fördert dabei das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen und ist somit als wichtiger Bildungsbeitrag zu fördern und auszubauen", so Karlheinz Töchterle.
Sparkling Science: eine Erfolgsgeschichte in Zahlen
Bereits mehr als 30.000 Schülerinnen und Schüler forschten und forschen mit etwa 700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, unterstützt werden sie dabei von fast ebenso vielen Lehrerinnen und Lehrern in den bisher geförderten 167 Projekten.
Insgesamt sind 110 wissenschaftliche Einrichtungen am Programm beteiligt, davon allein 18 österreichische und zehn internationale Universitäten, zehn österreichische und eine internationale Fachhochschule, acht Pädagogische Hochschulen sowie 54 österreichische und sieben internationale außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Österreichweit sind 274 Schulen in die Projekte involviert. 18 weitere Partnerschulen befinden sich im Ausland, u.a. in Spanien, Italien, Deutschland, Slowenien, Slowakei, Serbien, Polen, Japan, Kamerun und in der Türkei. Zusätzlich sind 69 Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft, davon vier internationale, in die Projekte integriert.
(Quelle: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Bild APA/OTS (Andreas Friedle))
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