5. Dezember 2011 - 15:34 | Thea
Öffentliche Schulgebäude auf Sicherheit und Effektivität prüfen
"Das Herabstürzen von Teilen der Decke, das zur vorübergehenden Sperre der Musikhauptschule in Saxen geführt hat, zeigt einmal mehr die verfehlte Politik des BMUKK, das einige Zeitungen durch Werbeinserate fördert und Schulversuche ohne wissenschaftliche Evaluierungen durchboxt, aber sich um die Sicherheit von Schülern und Lehrern anscheinend weniger sorgt", kritisiert FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz scharf. Gleichzeitig erneuert Rosenkranz seine bereits mehrmals vorgetragene Forderung, den Regelschulen anteilsmäßig die gleichen finanziellen Mittel zukommen zu lassen, wie den Neuen Mittelschulen: "Hier darf nicht auf Kosten der Sicherheit gespart werden, nur damit die SPÖ ihr Ideologieprojekt NMS möglichst rasch und rücksichtslos durchpeitschen kann."
"Bei einer Anfrageserie an das Unterrichtsministerium betreffend das Alter öffentlicher Schulgebäude (3017/J bis 3025/J, Anm.) zeigte man sich kurz angebunden und wollte keine ausreichende Auskunft geben. Selbstverständlich hat sich aber auch die Architektur von Schulgebäuden hinsichtlich ihrer Gebäudestruktur und -konfigurierung, was die Flexibilität bei Adaptierungen oder die Raumaufteilung angeht, bzw. auch Innenraumqualität im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte entscheidend geändert", so Rosenkranz weiter. "Zwar handelt es sich bei der betroffenen Musikhauptschule in Saxen um ein modernes Gebäude. Das Alter von Schulgebäuden ist jedoch auch vom Aspekt der Sicherheit her relevant", fordert Rosenkranz neuerlich eine Überprüfung aller öffentlichen Schulgebäude. Weiters erneuert Rosenkranz auch seine Forderung nach einer Schulbauoffensive: "Gerade in Zeiten, in denen der Staat die Wirtschaft ankurbeln soll, sind Investitionen in Schulgebäude das Sinnvollste."
(Quelle: OTS / Freiheitlicher Parlamentsklub)
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