5. Dezember 2011 - 15:33 | Thea
Financing Students Future (FINST) EU-weites Projekt
Die Österreichische HochschülerInnenschaft begrüßt heute StudierendenvertreterInnen aus fünf verschiedenen Ländern in Wien "Seit Herbst 2010 arbeiten wir gemeinsam mit anderen Studierendenunionen (EUL-Estland, NUSUK- Groß Britannien), der ESU( European Students Union) und HIS (Hochschulinformationssystem- Gmbh- Deutschland) an dem Projekt FINST, das verschiedene Finanzierungsmodelle des tertiären Bildungsbereichs im Europäischen Hochschulraum vergleicht", so Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam. "Im Rahmen des Projekts wird versucht, die Effekte der verschiedenen praktizierten Modelle zu erfassen und vergleichbare Entwicklungen herauszufiltern. Dieser zweiwöchige Ideenaustausch wird das Projekt bestimmt vorantreiben und unsere Arbeit bereichern."
"Finanzierungsmodelle sind ein Schlüsselelement der Beeinflussung von Hochschulinstitutionen durch staatliche und wirtschaftliche AkteurInnen. Als Betroffene versuchen wir die weitere Entwicklung dieser Modelle und Hintergrundprozesse zu durchleuchten, um der massiven Unterfinanzierung europäischer Hochschulinstitutionen entschieden entgegentreten zu können und die übermäßige Einflussnahme auf Lehr- und Forschungsinhalte einzelner AkteurInnen zu begrenzen", erklärt Martin Schott den Hintergrund des Projektes.
"Wir freuen uns, dass es im Zuge der nächsten zwei Wochen zu einem intensiven Austausch kommt, der nicht nur das Projekt FINST auf europäischer Ebene vorantreiben, sondern auch die Arbeitsgruppe zur Hochschulfinanzierung des Forum Hochschule bereichern wird", so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Der Vergleich von verschiedenen Systemen und die Vernetzung mit Studierendenvertretungen aus anderen Ländern, eröffnet neue Perspektiven und Best Practice Beispiele, von denen Ableitungen für das eigene System getroffen werden können."
(Quelle: OTS / Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH))
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