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Finanzierung des landwirtschaftlichen Schulwesens bis 2014 gesichert

Eisl: Konzentration auf Kernkompetenzen der Landwirtschaftsschulen / Ergebnisse der Agrarreferentenkonferenz

Die Lehrerfinanzierung für die landwirtschaftlichen Schulen wird in der Höhe von 41 Millionen Euro pro Jahr bis 2014 vom Bund sichergestellt. Die Agrarreferentenkonferenz, die sich heute, Freitag, 2. Dezember 2011, in St. Gilgen mit aktuellen Fragen der Agrarpolitik beschäftigte, konnte diese Zusicherung vom anwesenden Landwirtschaftsminister Dipl.-Ing. Niki Berlakovich erreichen. Salzburgs Agrarreferent Landesrat Sepp Eisl, Vorsitzender der Agrarreferentenkonferenz, konnte ein positives Resümee ziehen: "Die landwirtschaftlichen Schulen sollen sich einerseits weiterentwickeln, jedoch auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Die Spitzen der österreichischen Agrarpolitik haben heute eine spezielle Arbeitsgruppe eingesetzt, die ab 2014 neue Regeln für die Aufteilung der Lehrerkosten erarbeitet."

Minister Berlakovich kündigte heute eine Controlling-Verordnung an, mit der Transparenz bei der Errechnung des Aufteilungsschlüssels der Bundesgelder an die Bundesländer geschaffen wird. "Ich will ein starkes, zukunftsträchtiges Agrarbildungssystem sicherstellen und habe daher die Mittel für diesen Bereich trotz des allgemeinen Anpassungserfordernisses nicht gekürzt. Der Bund investiert jährlich 130 Millionen Euro in die agrarische Bildung. Mir ist wichtig, dass unsere Bäuerinnen und Bauern das optimale Rüstzeug für die Zukunft erhalten", betonte Berlakovich.

Eisl verwies in der Frage des landwirtschaftlichen Schulwesens auf den höchst erfolgreichen Status der landwirtschaftlichen Schulen Salzburgs. So gehöre die HLFS Ursprung zu Österreichs Top-Schulen in gleich mehreren Bereichen: "Themen, die im allgemeinen Schulwesen diskutiert werden, sind im landwirtschaftlichen Schulbereich schon lange umgesetzt, wie etwa die Ganztagesbetreuung oder die Möglichkeit der Lehrerauswahl durch die Direktoren", so Eisl.

Landwirtschaftsminister Berlakovich informierte die Agrarreferenten der österreichischen Bundesländer auch über die Zukunft der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik. Es konnte erreicht werden, so Berlakovich, dass es EU-weit keine einheitliche Flächenprämie gibt und die Unterstützung für Bergbauern in der 2. Säule bleibt. Jede Änderung hätte einen deutlichen Einkommensnachteil für die heimischen Bauern nach sich gezogen. Offen bleibe vor allem die Mittelverteilung unter den EU-Staaten in der Ländlichen Entwicklung, die auch das Agrarumwelt- und Bergbauernprogramm umfasst. Hier seien alle drei von der EU vorgelegten Modelle nicht akzeptabel. "Unsere Zukunftsausrichtung geht weiter hin zu mehr ökologischem Wirtschaften, wie es unser Land seit Langem vorlebt. Klar deponiert hat Österreich in Brüssel auch, dass es zu einer deutlichen Vereinfachung bei der Bürokratie im landwirtschaftlichen Förderwesen kommen muss", so Berlakovich.

(Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz)

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