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"Invent a Chip": Schülerwettbewerb an der TU Wien für Chip-Ideen zum Energiesparen

Einen Einblick in die Entwicklung von Computerchips bietet der Wettbewerb "Invent a Chip". Heute, Freitag, wurden die Sieger des erstmals in Österreich durchgeführten Bewerbs für Schüler der Oberstufe an der Technischen Universität (TU) Wien prämiert. Ausgezeichnet wurden Teilnehmer aus Oberösterreich, Wien und der Steiermark für Chip-Ideen zum Energiesparen.

Der Wettbewerb läuft in Deutschland seit zehn Jahren und wurde im Vorjahr erstmals vom Institut für Computertechnik (ICT) der TU Wien, dem Infrastrukturministerium (BMVIT), der Gesellschaft für Mikroelektronische Systeme (GMS) und dem Unterrichtsministerium nach Österreich geholt. Insgesamt gab es 158 Einsendungen, davon 60 Chipideen.

Den ersten Platz belegten laut einer Aussendung des BMVIT Schüler der HTL Steyr (OÖ) mit ihrem "Enhanced Integrated Power Off Timer (EIPOT)". Dabei werden elektronische Geräte, die im Stand-by-Betrieb sind, nach einer gewissen Zeit bzw. der Unterschreitung einer bestimmten Leistung automatisch ausgeschaltet.

Heizkosten sparen, Stromverbrauch senken

Der zweite Platz ging an Schüler des TGM Wien. Die Idee hinter ihren "Wireless Temperature Sensors" ist, ein Funkthermometer extrem zu verkleinern und viele davon sehr kostengünstig im Gebäude zu verteilen. Damit könne man die tatsächliche räumliche und zeitliche Temperaturverteilung analysieren und so die Effizienz der Heizung und die Anlagenplanung verbessern. Der "Jack Energy Meter" der HTL BULME Graz misst den Energieverbrauch in jeder Steckdose. Die Daten werden dann zu einem zentralen Computer zur Analyse gefunkt. Ein integrierter Prozessor sorgt für die Übermittlung der Messdaten und ermöglicht, die Steckdose auszuschalten.

Mit Hilfe des Chipherstellers austriamicrosystems wurden die Siegerideen in Form echter Siliziumchips angefertigt.

(APA/red, Bild APA/ Georg Blemenschlitz/TU Wien)

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