2. Dezember 2011 - 14:27 | Thea

Kooperation bis 2016
Ein aktuelles Projekt am Institut für Internationale Entwicklung (IE)
der Universität Wien zeigt vor, wie Zusammenarbeit von Theorie und
Praxis im universitären Bereich funktionieren kann. Die Austrian
Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit (EZA), fördert bis 2016 eine Professur am
Institut. Am Freitag hält Hanna Hacker, Professorin für Sozial- und
Kulturwissenschaftliche Entwicklungsforschung, ihre Antrittsvorlesung.
Zu der Förderung der Stiftungsprofessur kam es
durch den langjährigen Kontakt zwischen ADA-Mitarbeitern und Lehrenden.
"Wir wissen um die weltweiten Herausforderungen vor denen unsere
Gesellschaft steht. Und wir wissen, dass wir diese unsere Praxis immer
wieder auch kritisch hinterfragen und überprüfen müssen. Ebenso können
und wollen wir unsere Erfahrungen in den modernen Wissensbetrieb einer
Universität einbringen", schildert ADA-Geschäftsführerin Brigitte
Öppinger-Walchshofer die Beweggründe zur Kooperation gegenüber der APA.
"The master's tool will never dismantle the master's house"
Durch den Beitrag hoffe man, dass die IE "noch mehr
als bisher schon in ihrer inhaltlichen und didaktisch-methodischen
Ausrichtung den Änderungen der internationalen Entwicklungspolitik
Rechnung tragen kann", so Öppinger-Walchshofer.
Die Antrittsvorlesung der Entwicklungsforscherin und
Genderexpertin Hacker findet unter dem Titel "The master's tools will
never dismantle the master's house": Warum und zu welchem Ende studieren
wir Internationale Entwicklung?" ab 17 Uhr im Großen Festsaal der
Universität Wien statt.
(APA/red, Bild APA)
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