2. Dezember 2011 - 13:04 | Thea
Veranstaltung bleibt "fixer Bestandteil der Wiener Ballsaison"
Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) hat sich über die Entscheidung des Kongresszentrums Hofburg, den Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) künftig nicht mehr zuzulassen, "empört" gezeigt". Es handle sich dabei um "demokratiepolitisch bedenkliches Handeln", wurde am Freitag in einer Aussendung kritisiert. Der WKR-Ball sei und bleibe jedenfalls "fixer Bestandteil der Wiener Ballsaison".
Auf der einen Seite sei man bemüht, politische Neutralität zu kommunizieren, auf der anderen falle man Tausenden Ballbesuchern in den Rücken, indem man ihnen indirekt unterstelle, nicht rechtschaffen zu sein, meinte RFS-Bundesvorsitzender Chlodwig Mölzer. Als Grund für die Beendigung der Geschäftsbeziehung sieht er den "hohen medialen Druck", den die Hofburg habe "ertragen" müssen. Dieser habe die Betreiber des Kongresszentrums veranlasst, "der linken Gewalt auf der Straße nachzugeben".
(APA/red)
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